Früchtebrot

Trockenfrüchte sind nicht nur für anstrengende Wintertage optimal.

Sie liefern in besonders konzentrierter Form:

– Energie durch die enthaltenen Frucht- und Traubenzucker

– Fruchtsäuren

– natürliche Fruchtarmen

– Antioxidantien und

– Mineralstoffe und Spurenelemente (z.B. Kalium, Eisen, Magnesium)

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Das folgende Rezept stammt aus dem von Helma Danner geschriebenen Rezeptbuch der natürlichen Ernährung: „Biologisch kochen und backen„, ECON-Taschenbuch Verlag, 1995.

 

Früchtebrot:

Teig:

125 g Honig

4 Eier

2 EL Rum

175 g Weizenvollkornmehl

1 gehäufter TL Backpulver

2 TL Zimt

75 g Haselnüsse

175 g Feigen

175 g Datteln

125 g Zitronat

325 g Sultaninen

zum Verzieren:

einige halbierte, abgezogene Mandeln

Zubereitung:

Honig, Eier und Rum schaumig rühren. Das frisch gemahlene Weizenvollkornmehl mit Backpulver und Zimt vermischen und die Schaummasse darunterrühren. Die halbierten Haselnüsse, Feigen und Datteln grob geschnitten und die Sultaninen unter den Teig heben.In eine mit Butterbrotpapier ausgelegte, gefettete Kastenform (30 cm) geben.

Mit halbierten, abgeschälten Mandeln verzieren.

Bei 160 Grad Celcius, unterste Schiene, ca. 1 Stunde backen. Einige Tage durchziehen lassen und in dünne Scheiben aufschneiden.

Die Abkürzungen bedeuten: g=Gramm, TL=Teelöffel, EL=Eßlöffel

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Infos:

In diesem Rezept werden Feigen und Datteln zusammen mit Nüssen und Sultaninen verarbeitet. Diese Mischung ist im ungebackenen Zustand auch als „Studentenfutter“ bekannt. Trotz der Konzentrierung von Nährstoffen und Vitalstoffen in den getrockneten Früchten ist der Fettgehalt minimal. Um eine bessere physiologische Verwertbarkeit der fettlöslichen Vitamine und Sekundären Pflanzenstoffe zu erreichen, ist eine Ergänzung mit Nüssen, die viel hochwertiges pflanzliches Fett enthalten, sinnvoll. Statt Zitronat können auch getrocknete Ananasscheiben, die für das Früchtebrot grob zerkleinert werden, verwendet werden.

Der bekannte Buchautor Norbert Messing schreibt über Trockenfrüchte in Natur und Heilen, Heft 12 (04):

„Man kann sogar so weit gehen, im Dörrobst eine Art natürliches Mineralien-Präparat zu sehen, wirksamer als entsprechende Pillen aus der Apotheke, da die Elemente in den Früchten an Eiweiß gekoppelt vorliegen (Chelat-Bildung) – so wie unser Körper sie am besten zu verwerten vermag.“

Trockenfrüchte wirken im Körper stark basisch und können somit eine saure Stoffwechsellage wieder ins leicht basische verschieben, so wie es für unseren Körper zur Gesunderhaltung erforderlich ist.

Dr. Heike Jürgens

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Einkaufstipps:

Verwenden Sie ausschließlich Trockenfrüchte, die naturbelassen und ungeschwefelt sind, da künstliche Konservierungsmethoden, wie sie im konventionellen Handel noch immer eingesetzt werden, Allergien und andere gesundheitliche Schäden verursachen können (siehe auch: „Trockenfrüchte – Konservierungsmethoden auf dem Prüfstand„, auf dieser Internetseite vom 06.12.07). Naturbelassenen Trockenfrüchte erhalten Sie in gut sortierten Reformhäusern, Naturwarenläden und bei Spezialversendern.

 

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