Champignons mit Zwiebeln und Traubenkernmehl

Champignons sind sehr energiearm (100 g enthalten nur 24 bis 27 Kalorien) und sind so eiweißreich wie Milch.  Sie zeichnen sich weiterhin durch einen hohen Gehalt an essentiellen Aminosäuren, Vitaminen, wie Vorstufen von Vitamin A, Vitamin D und besonders den B-Vitaminen aus. Gerade das in der Pflanzennahrung seltene Vitamin B12 ist in Champignons reichlich vorhanden.

Pilze schenken uns weiterhin wichtige Mineralien, wie Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor. Einige enthalten sogar Eisen und ungewöhnlich viel Ballaststoffe, unter anderem Chitine. Allerdings müssen Pilze besonders gut gekaut werden, sonst verlassen sie unverdaut wieder den Körper. Wegen des hohen Puringehaltes müssen Gichtkranke beim Essen von Pilzen etwas aufpassen. Champignons und Egerlinge, ebenso wie Austern- und Shiitakepilze sind zwar kein Fleischersatz, aber doch zusammen mit Ris, Nudeln oder Kartoffeln, Kräutern, Zwiebeln, Rahm und Zitrone eine vollwertige Hauptmahlzeit. Traubenkernmehl wird bei der Herstellung von Traubenkernöl gewonnen und zeichnet sich aufgrund seines sehr hohen OPC-Gehaltes durch ein sehr hohes antioxidatives und damit zellschützende Potential aus. Es ist in der Vitalstoffküche einfach und vielseitig einsetzbar und eignet sich als Zutat für Backwaren aller Art. Sowohl deftige Backwaren wie Brot und Pizza erhalten durch das Traubenkernmehl eine besondere Note wie auch Süßspeisen, wie z. B. Kuchen und Pfannkuchengerichte. Innerhalb der klassischen Mehlschwitze kann das herkömmliche Mehl durch Traubenkernmehl ergänzt oder sogar ersetzt werden. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass das OPC durch die Hitzeeinwirkung beim Braten oder Backen nicht zerstört wird.

Zutaten:

– 1 Zwiebel

– 6 bis 8 Steinchampignons

– 2 Zehen Knoblauch

– 3 EL Olivenöl

– 1 gehäuften TL Traubenkernmehl

– 3 gehäufte TL Weizenvollkornmehl

– 1/4 l Milch

– 1 Becher Creme fraiche

– 1 TL Himalayasalz

– Pfeffer aus der Mühle

——————————————

500 g Vollkornspagetti

Zubereitung:

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in dem Öl langsam bei wenig Hitze anbraten. Die Steinchampignons in Scheiben schneiden und mit in die Pfanne geben. Das Ganze ca. 5 Minuten unter gelegentlichem Umrühren glasig werden lassen. Zum Schluß die gehackten Knoblauchzehen mit in die Pfanne geben und 1 bis 2 Minuten mit den Zwiebeln und Champignons zusammen erhitzen. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass die Zehen nicht verbrennen und schwarz werden. Bei vorsichtigem Andünsten im eigenen Saft kann dies jedoch verhindert werden. Das Traubenkern- und Weizenvollkornmehl hinzufügen und umrühren, bis die Flüssigkeit in der Pfanne aufgesogen ist. Dann die Milch hinzufügen und das Ganze aufkochen lassen.

Mit Himalayasalz und Pfeffer aus der Mühle würzen.

Zum Schluß das Creme fraiche unterziehen.

Dazu passen Vollkornspagetti, aber auch Kartoffeln oder Naturreis eignen sich als Beilage.

————————————————————————————————–

Gesundheitstipp:

Der Gesamtgehalt an wirksamen Polyphenolen im Traubenkernmehl beträgt ca. 20 mg/pro Gramm Traubenkernmehl. 4 Gramm Traubenkernmehl, das ist nicht einmal ein Teelöffel voll, enthalten somit ca. 80 Milligramm Polyphenole und sind als Tagesration zum antioxidativen Schutz ausreichend.

Küchentipps:

Anstelle des Olivenöls können Sie auch Traubenkernöl verwenden. Dadurch wird der Geschmack des Traubenkernmehls noch verstärkt, was gerade zu Champignons gut passt. Nehmen Sie doch anstelle von Champignons mal Austern- oder Shiitakepilze. In den letzten Jahren werden diese asiatischen Pilze immer häufiger in der deutschen Küche verwendet und stellen nicht nur geschmacklich sondern auch gesundheitlich eine Bereicherung des Speiseplanes dar.

Dr. Heike Jürgens

Quellen/Literatur:

– „Kursbuch gesunde Ernährung, Die Küche als Apotheke der Natur von Ingeborg Münzing-Ruef, Heyne-Verlag, 2007, 608 Seiten

Der Bestseller endlich in aktualisierter Taschenbuchausgabe! Die Ernährungs-Expertin und Medizin-Journalistin Ingeborg Münzing-Ruef zeigt, welche Lebensmittel zur gesunden Nahrung zählen und wie diese vorbeugend und heilend wirken können. Sie klärt auf über Vorgänge des Stoffwechsels und der Verdauung, über Nährstoffdichte, Vitamine, Mineralien und die vielen Wirk- und Heilsubstanzen in der Pflanzennahrung. Ihre Ernährungstipps können Gesunden helfen, ihre Gesundheit zu bewahren, und anfällige Menschen dabei unterstützen, Abwehrkräfte zu entwickeln, vor allem gegen die zwei „großen Killer“ unserer Zeit – Herzinfarkt und Krebs. Mit wertvollen Tipps für Einkauf und Lagerung sowie zahlreichen schmackhaften Rezepten.

– „Gesunde Zucker – Die süßen Heiler – Glyconährstoffe und ihre erstaunlichen Fähigkeiten, uns gesund und leistungsfähig zu halten. Wie wir mit Aloe vera, Heilpilzen und anderen Nahrungsergänzungsmitteln einem Mangel an diesen lebenswichtigen Zuckern vorbeugen können“ von Dr. Emil Mondoa und Mindy Kitei, Hans-Nietsch-Verlag, 2004, 310 Seiten

Klappentext:

Erstaunlich aber wahr: Die neuesten Forschungen der Biochemie haben ergeben, dass bestimmte Zuckerformen ungeahnte Heilkräfte besitzen. Diese „Glylonährstoffe“ (glyko: griechisch für süß) sind wichtige Zellbausteine und für die Gesundheit unseres Körpers entscheidend, sie stärken unser Immunsystem, schenken Vitalität und geistige Frische. Allerdings versorgt unsere übliche Nahrung uns nicht ausreichend damit. Der Arzt Emil Mondoa zeigt, wie wir über Aloe vera, Heilpilze und andere Nahrungsergänzungsmittel unseren Bedarf an den Glykonährstoffen decken und sie gezielt zur Vorbeugung und bei vielen Krankheiten einsetzen können. Glykonährstoffe sind dabei, die Medizin zu revolutionieren, weil sie unter anderem

  • den Körper in die Lage versetzen, schneller und gezielter zu reagieren, wenn Krankheitserreger eindringen wollen
  • ein überaktives Immunsystem harmonisieren und damit Allergien und Autoimmunerkrankungen zum Abklingen bringen
  • die Kommunikation der Zellen untereinander steuern
  • Gelenkschäden reparieren
  • dafür sorgen, dass Gifte aus den Zellen abtransportiert werden
  • die Selbstheilungskräfte des Körpers stimulieren
  • den Alterungsprozeß verlangsamen

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar