Natriumchlorit – ein Desinfektionsmittel wirkt als starkes Antibiotikum

Als ich das Magazin „Lebensart“ in den letzten Tagen studierte, fiel mir ein Artikel besonders auf, der sich mit Natriumchlorit, ein Desinfektionsmittel für Trinkwasser, beschäftigt.  Durch eigene Experimente hat der ehemalige Luftfahrt-Ingenieur Jim Humble eine einfache Rezeptur entwickelt, die bei der Behandlung von Krankheiten wie Aids und Malaria hilft. Er war mit zahlreichen Expeditionsteilnehmern in den Dschungeln Guyanas auf Goldsuche und wurde wie zahlreiche seiner Begleiter von Moskitos gestochen und mit Malaria infiziert. Sie führten keine Medikamente gegen Malaria mit sich. Das einzige was sie hatten, war ein seit 1929 bekanntes und hochwirksames Mittel zur Wasserdesinfektion. In seiner Not flößte Humble einem an Malaria erkrankten Begleiter eine Dosis dieses Desinfektionsmittels ein. Zu seiner größten Überraschung ging das Fieber eine Stunde später deutlich zurück und nach weiteren vier Stunden war der Betreffende symptomfrei!

Bei dem Desinfektionsmittel handelte es sich um Natriumchlorit mit der chemischen Formel NaClO2. Es wird auch „stabilisierter Sauerstoff“ genannt. Zur Desinfektion reichen ungefähr sechs Tropfen dieser Lösung auf einen Liter Wasser aus.

 

Strukturformel von Natriumchlorit

 

Achtung:

Verwechseln Sie nicht Natriumchlorit mit Natriumchlorid, unserem Kochsalz. Natriumchlorid besteht aus einem Atom Natrium und einem Atom Chlor (NaCl) und weist ganz andere Eigenschaften als Natriumchlorit auf! Natriumchlorit ist das Salz der chlorigen Säure.

Auch Humble konnte seine Malaria-Erkrankung mit Hilfe des „Stabilisierten Sauerstoffes“ heilen. Als Beweis ließ Humble einen Bluttest durchführen, der ihm zunächst die Erkrankung und dann nach der Einnahme des Mittels die Genesung von Malaria nachwies. „Stabilisierter Sauerstoff“ war also dazu geeignet, sowohl die Mikroben im Trinkwasser als auch im menschlichen Körper abzutöten. Die für Humble geringe Erfolgsrate von 70 % ließ ihn weiter forschen und er fand in tausenden von Tests heraus, dass ein ganz ähnliches Molekül, nämlich das Chlordioxid-Molekül (ClO2), noch eine viel stärkere oxidative Kraft besitzt als das Natriumchlorit-Molekül. Es wird seit ca. 100 Jahren zur chemischen Wasserreinigung benutzt und kommt in der Lebensmittelindustrie als bakterizides Entkeimungsmittel zum Einsatz. Auch in Schwimmbädern wird es routinemäßig eingesetzt.

 

Strukturformel von Chlordioxid

Chlordioxid gehört zu den oxidierenden Bioziden, der den Nährstofftransport über die Zellwände unterbricht. Er ist kein metabolischer Giftstoff, der den Stoffwechsel der Mikroben stört und sie auf diese Weise abtötet. Obwohl Chlordioxid somit gezielt Mikroben vernichtet, sind höhere Organismen wie Tiere oder der Mensch nicht gfährdet. Chlordioxidist ein gelbes Gas von scharfen, durchdringendem Geruch, das sich durch Abkühlung leicht zu einer rotbraunen Flüssigkeit (Schmelzpunkt 9,7 Grad Celsius) verdichten läßt. Es ist äußerst explosiv und zerfällt schon bei gelindem Erwärmen auf über 45 Grad Celcius oder bei Berührung mit oxidierbaren Stoffen unter heftiger Explosion in Chlor und Sauerstoff. In Wasser ist Chlordioxid mäßig löslich. Wässrige Lösungen bis 6 g/l Chlordioxid sind nicht explosiv, da sie bei Raumtemperatur kein Chlordioxid-Luft-Gemisch von 10 Vol. % Chlordioxid erzeugen können. Chlordioxidlösungen mit einer Konzentration über 30 g/l explodieren bereits unter Luftabschluss. Die wässrige Lösung, die stark oxidierend wirkt, hält sich auch im Dunkeln und bei Raumtemperatur nicht unbegrenzt und sollte somit zügig verbraucht werden. Es ist deshalb ratsam, die Herstellung von Chlordioxid direkt am Ort des Einsatzes durchzuführen.

Idealerweise bedeutet dies auf den menschlichen Körper übertragen, dass das Chlordioxid erst im Körper selbst erzeugt werden darf.

Humble hatte diesen Zusammenhang erkannt und hat eine Rezeptur entwickelt, die genau diesem Sachverhalt Rechnung trug. Er hatte heraus gefunden, dass das hoch alkalische Natriumchlorit aus dem Mittel zur Wasserdesinfektion, dem „stabilisierten Sauerstoff“, einer Säure bedarf, damit es in ausreichenden Konzentrationen Chlordioxid bilden kann.

Dazu mischt man die Natriumchlorit-Lösung (eine Flüssigkeit, die ca. 28 Prozent Natriumchlorit enthält) mit einer Säure (Essig, Zitronensäure) und läßt das Ganze drei Minuten stehen. Die stark basische Lösung wird durch die Zugabe der Säure nicht nur neutralisiert, es bildet sich auch vermehrt das hochreaktive Chlordioxid, das nicht nur in höherer Konzentration entsteht, sondern auch kontrolliert gebildet wird. Somit hatte Humble ein Rezept für ein Antibiotikum entwickelt, das eine retardierende, das heißt eine verzögerte Wirkung über Stunden, aufwieß. Die Wirksamkeit von Natriumchlorit nach seiner Rezeptur konnte somit gegenüber dem Natriumchlorit im „stabilisierten Sauerstoff“ um den Faktor 1000 gesteigert werden.

Humble nannte diese Rezeptur MMS, Miracles Mineral Supplement, Wundermineralienpräparat. Mittlerweise sind über 750000 Malaria-Fälle mit MMS überwunden worden. Im ostafrikanischen Malawi führte man in einem Gefängnis eine wissenschaftliche Studie mit MMS durch, die eine Erfolgrate von 99 Prozent aufwies! Weitere staatliche Untersuchungen kamen zu den gleichen Ergebnissen.

In Uganda erholten sich mehr als 90 Prozent innerhalb von vier bis acht Stunden von ihrer Krankheit. Ähnlich stark scheint MMS auch mit dem Aidsvirus aufzuräumen. Gute Erfahrungen mit MMS machte auch eine auf Krebs spezialisierte Klinik im mexikanischen Bundesstaat Sonora. Zahnabzesse, Zahnfleischeiterungen konnte Humble oft innerhalb von Stunden behandeln, indem er Patienten mit MMS die Zähne putzen ließ. Das ist nicht erstaunlich, da Chlordioxid schon seit Jahren in gewissen Mundpflegeprodukten eingesetzt wird. Zahlreiche Patienten überwanden ihren Hautkrebs, indem sie die betroffenen Stellen zweimal täglich mit 15 Tropfen MMS bestrichen. Diese trockneten aus und lösten sich innerhalb einer Woche von selbst ab. Auch Bauchspeicheldrüsenkrebs konnte mit Hilfe von MMS geheitl werden. Dies sind nur einige Beispiele von vielen Fällen, die Humble in den vergangenen 10 Jahren durch die Einnahme von MMS erlebt hat.

Den vollständigen Artikel über das Mittel MMS finden Sie unter der Internetadresse: http://www.zeitenschrift.com/magazin/59_mms.ihtml und/oder im Lebensart-Magazin, 16. Jahrgang, Nr. 6/08 (www.Lebensart-Magazin.de).

Dr. Heike Jürgens

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Literatur/Quellen:

-http://www.zeitenschrift.com/magazin/59_mms.ihtml

www.lebensart-magazin.de

-„MMS – Der Durchbruch“ von Jim Humble, Mobiwell Verlag, 2008


Kurzbeschreibung:

Jim Humble, ein amerikanischer Erfinder, hat ein Mittel entdeckt, dessen Anwendung schier Unglaubliches verspricht: Viele der großen Krankheiten der Menschheit sollen durch sein Präparat mit dem Namen MMS besiegt werden können. Dabei ist MMS kein Medikament, sondern ein Mineralienpräparat, das jeder selbst herstellen kann. Dieses Buch enthält alles, was Sie wissen müssen, um Jim Humbles Präparat verantwortlich einzusetzen: Die Geschichte seiner Entdeckung, eine Anleitung zur Herstellung, wissenschaftliche Quellennachweise zur Wirkungsweise und viele Fallbeispiele.

Der Verlag über das Buch

Das Selbsthilfe-Buch, das in zwei Monaten über 10.000 Mal heruntergeladen wurde. Jim Humble, ein amerikanischer Erfinder, behauptet, ein Mittel entdeckt zu haben, dessen Anwendung schier Unglaubliches verspricht: Viele der großen Krankheiten der Menschheit sollen durch sein Präparat mit dem Namen MMS besiegt werden können. „Breakthrough“ erschien am 1. August 2007 in englischer Sprache. Zwei Monate später hatten 10.000 Menschen es gelesen. Wir haben es für Sie jetzt auch in Deutsch verfügbar gemacht.

www.tao-buchhandlung.de

Für aktuelle Bezugsquellen von qualitativ hochwertigen MMS zur Wasserdesinfektion wenden Sie sich bitte an die TAO – Buchhandlung in Hannover (Tel: 0511/317954).

– „Lehrbuch der Anorganischen Chemie“, Holleman-Wiberg, 81.-90. Auflage, de Gruyter 1976

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