Markiert: Gesundheit

Folsäure vermindert Missbildungsrisiken in der Schwangerschaft

Die Folsäure, deren Salze auch Folate genannt werden, ist ein 1941 entdecktes, hitze- und lichtempfindliches Vitamin aus dem B-Komplex.  Das Vitamin ist auch empfindlich gegenüber  Sauerstoff und  Schwermetallen, sowie geringfügig  gegenüber Wasser. Es ist essentiell, d. h. es kann vom Körper selber nicht hergestellt werden. Eine Zufuhr über die Nahrung und/oder Nahrungsergänzungsmittel ist deshalb zur Gesunderhaltung zwingend notwendig! Eine mangelnde Folsäureversorgung von schwangeren Frauen führt in Europa zur Geburt von jährlich Tausenden an Neuralrohrerkrankungen wie Spina bifida leidenden Kindern. Zwei Drittel der Erwachsenen in Deutschland nehmen weniger als 300 Mikrogramm (µg) Folsäure am Tag auf. Die empfohlene Tagesdosis nach RDA...

Brustkrebs und Prostatakarzinom – Früherkennungsmethoden auf dem Prüfstand

Einer europaweiten Umfrage im Journal of the National Cancer Institute, 2009; 101: 1216-1220 zufolge, schätzen die meisten Menschen und besonders deutsche Frauen und Männer die Möglichkeiten der Früherkennung von Brustkrebs und Prostatakarzinom als zu positiv ein.  Dies ist im deutschen Ärzteblatt vom 12. August 2009 zu lesen und wird auch im Newsletter KW 49 -2009  von Herrn Megerle (Topfruits)aufgegriffen. Grundlage dafür ist u.a. eine in der European Consumer Study 2007 veröffentlichte und von der Gesellschaft für Konsumforschung an 10.200 Verbrauchern in neun europäischen Ländern durchgeführte Befragung. Wie die Gruppe um Gerd Gigerenzer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung mitteilt, überschätzen 92 Prozent...

Bitterstoffe – Schlüssel zu einer lebenslangen Gesundheit

Bitterstoffe sind Vitalstoffe, die positiv auf unserer Verdauungssystem wirken und noch zusätzlich einen großen Einfluss auf unser Herz-Kreislauf-System und auf unsere Harnwege ausüben. Damit stellen sie eine Grundlage für eine lebenslange Gesundheit dar! Da Kräuter und allgemein Pflanzen, die Bitterstoffe enthalten, stark basische Stoffe in unseren Körper einbringen, helfen sie den Körper bei der Entsäuerung. Dadurch können sie einen erhöhten Säurespiegel, der beispielsweise durch eine ungesunde säurelastige Ernährung zustande kommt ausgleichen. Weiterhin sind Bitterstoffe in der Lage, einen gewissen Basenvorrat im Körper anzulegen. Bereits in der Mundhöhle beginnen die Bitterstoffe die Verdauung anzuregen, indem sie bei der Wahrnehmung des bitteren...

Schweinegrippe: ein Virus wird vermarktet

EU-Umweltakademie GmbH klärt auf: Immer mehr Experten behaupten, dass die Schweinegrippe in ihrer Gefährlichkeit völlig überbewertet wird. Sie gehen davon aus, das das H1N1-Virus nur dazu missbraucht wird, ein Milliardengeschäft mit der Angst der Menschen anzukurbeln.  Was ist dran an der Schweinegrippe – wie gefährlich ist sie wirklich? Obwohl die Schweinegrippe mittlerweise in aller Munde ist, sind die Folgen für die mit dem Virus infizierten Menschen bislang absolut ungefährlich. In Deutschland sind bis heute 13.740 (Stand 20.08.09) Infektionen bekannt. Sämtliche Fälle von Schweinegrippe haben einen sehr milden Verlauf genommen und bislang sind in der EU 60 Todesfälle zu beklagen (keines...

Dinkel – Sandkuchen mit Cranberries und Walnüssen

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind die Killer Nr. 1 in den Industrienationen. Laut dem statistischen Bundesamt starb 1999 in Deutschland sogar fast jeder Zweite (48 %) daran. Neben Rotwein gilt auch Cranberry-Saft als hervorragende Möglichkeit Herz- Kreislauferkrankungen vorzubeugen, ohne die Nachteile des Alkohols in Kauf nehmen zu müssen.  Das zeigte u.a. eine am William Harvey Research Institute in England durchgeführte Laboruntersuchung auf. Die säureüberschüssige Ernährung unserer modernen Konsumgesellschaft trägt einen erheblichen Anteil an der fortschreitenden Übersäuerung unseres Körpers bei. Durch Abgabe von Mineralien aus seinen Mineralstoffreserven versucht unser Körper diese überschüssigen Säuren zu neutralisieren. U.a. opfert er dabei die basischen Mineralien Kalzium,...

Acetylsalicylsäure – umstrittendes Medikament bei der Prävention von Herzkreislauf-Problemen

Acetylsalicylsäure (ASS) ist ein beliebtes Schmerzmittel, das zudem noch blutverdünnende Eigenschaften aufweist. Viele Menschen nehmen dieses Medikament, um Herzkreislauf-Probleme zu verhindern. Strukturformel von ASS Acetylsalicylsäure, kurz ASS, ist ein weit verbreiteter schmerzstillender, entzündungshemmender, fiebersenkender und thrombozytenaggregationshemmender Wirkstoff. Namensgebend für den Wirkstoff waren die Weidengewächse (lat. Salicaceae), aus denen erstmals diese Substanz gewonnen werden konnte. ASS wurde insbesondere unter dem Markennamen Aspirin bekannt. Der Name Aspirin leitet sich vom Echten Mädesüß, auch Spire genannt, einem salicylathaltigen Rosengewächs, ab, wobei: „A“ für die Acetylgruppe, „spirin“ für den Inhaltsstoff der Spire steht. Chemie für Interessierte: Acetylsalicylsäure ist der Trivialname für 2-Acetoxybenzoesäure, wie sie...

Chronisch kranken Kinder unkonventionell helfen

Nach einer aktuellen WHO-Studie leidet beispielsweise fast jeder vierte Berliner Schüler unter psychosomatischen Beschwerden wie Einschlafproblemen, Kopf- und Bauchschmerzen.  Schwere Geburtstraumen, Fehlbehandlungen während der Schwangerschaft, Fruchtblasenpunktierungen, Ultraschall aber auch Impffolgeschäden, falsche Medikamente, ungeeignete Ernährung sowie ein zunehmend elektromagnetisch belastetes Umfeld zählen zu den Hauptgründen des hohen Krankenstandes der Kinder in unserer Gesellschaft. Es handelt sich dabei größtenteils um Probleme, die nicht alleine bei Kindern sondern ebenfalls auch bei vielen Erwachsenen in unserer westlichen Konsumgesellschaft auftreten. Doch anstelle die Selbstheilungskräfte des Menschen zu fördern, werden Kinder wie Erwachsene in Dauertherapien gesteckt, die oftmals aufgrund von Überdiagnosen eingeleitet werden, die über das...

Granatapfel – Kuchen

Der Granatapfel, dessen medizinische Verwendung seit Jahrtausenden Tradition hat, liegt voll im Trend des gesundheitsbewussten Verbrauchers. Über 250 wissenschaftliche Studien in den letzten Jahren, die sich mit dem gesundheitlichen Nutzen von den Vitalstoffen des Granatapfels beschäftigten, weisen nach, dass die im Granatapfel enthaltenden Polyphenole gegen: – Arteriosklerose und Herz- Kreislauferkrankungen – Zellalterung sowie Demenz/Alzheimer – chronische Entzündungsprozesse – Krebs, insbesondere Prostatakrebs wirksam sind /1/. Auf der Internetseite www.granatapfelsaft.de können Sie sich einen aktuellen Ratgeber bestellen, der u.a. auch Auskunft zu den neuesten Studienergebnissen auf diesem Gebiet liefert. Da es viele verschiedene Granatapfelprodukte auf dem Markt gibt, ist darauf zu achten,...

Sekundäre Pflanzenstoffe des Granatapfels wirken gegen Krebs

Es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass die natürlichen Vitalstoffe in Obst und Gemüse in ihrem Zusammenspiel (Synergie) vor Krebs schützen und nicht nur deswegen sollte ein regelmäßiger Verzehr dieser Vitalstoffe in Form von frischen Produkten, Muttersäften, Mehlen und/oder Nahrungsergänzungsmitteln für jeden Tag gewährleistet sein. Dabei wird die Wirkung dieser Vitalstoffe in der Krebsprävention nach neuesten Erkenntnissen vor allen Dingen durch einer positiven Beeinflussung von Signalwegen zwischen den Zellen zugesprochen. Die direkten antioxidativen Effekte spielen laut dem Ernährungsforscher John Milner, National Cancer Institute /1, 2/ in der Krebsprävention eine nur untergeordnete Rolle. Damit haben diese sekundären Pflanzenstoffe eine noch wesentlich größere...

Pfannkuchen mit Heidelbeeren, Flohsamen und Traubenkernmehl

Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) schmeckt nicht nur erfrischend und gut, sie ist auch eine „Geheimwaffe“ gegen Durchfall und sorgt für die Elastizität der Blutgefäße.  Leider neigt die Heidelbeersaison sich jetzt dem Ende zu, sodass in der Naturküche auf getrocknete und/oder eingefrorene Heidelbeeren zurückgegriffen werden muss. Eine weitere Möglichkeit Heidelbeeren zu konsumieren, ist die Verwendung von Heidelbeer-Muttersäften, die ebenfalls u. a. bei Durchfall helfen. Folgendes Rezept eignet sich besonders gut auch für Kinder. Durch die Zugabe von Flohsamen wird der Ballaststoffanteil des Vollkornmehls erhöht. Gleichzeitig erhält der Teig dadurch noch eine besonders sämige Konsistenz, da der Flohsamen zusammen mit der Flüssigkeit...

Stilbene – Phytoöstrogene, die den Cholesterinspiegel senken

Neben den Isoflavonoiden sind auch Stilbene als Phytoöstrogene wichtige Pflanzeninhaltsstoffe.  Diese sogenannten sekundären Pflanzeninhaltsstoffe verleihen den Pflanzen Aroma, Duft, Farbe und Schutzwirkung gegen Parasiten und Umwelteinflüsse. Resveratrol und Pterostilben gehören zu den Stilbenen und sind hauptsächlich in roten Weintrauben, Heidelbeeren und Preiselbeeren enthalten. Rote Weintrauben enthalten viel Resveratrol Ein bereits 1963 in Knöterich-Pflanzen (Polygonum cuspidatum) isolierter und identifizierter sekundärer Pflanzeninhaltsstoff ist das Resveratrol, ein Phytostilben das auch im Rotwein vorkommt. Die Pflanze bildet diese Stoffe bei Befall zur Abwehr von Schädlingen aller Art, wie Pilzen, Bakterien, Viren, Nematoden und Insekten. Resveratrol ist ein in Alkohol und Öl gut und in...

Magnesium-Mangel fördert diabetische Folgeschäden

Diabetiker sollten unbedingt ein besonderes Augenmerk auf ihre Versorgung mit dem Mineralstoff Magnesium richten. Darauf wies die „Gesellschaft für Biofaktoren e.V.“ auf einer wissenschaftlichen Tagung in Frankfurt a. Main hin.  Denn ein Magnesium-Mangel, der bei Diabetikern besonders häufig vorkommt, fördet nicht nur den Diabetes, sondern auch die gefürchteten Folgeschäden der Stoffwechselstörung an Herz und Blutgefäßen. Aktuellen Studien zufolge scheinen entzündliche Prozesse in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle zu spielen. Wie mexikanische Wissenschaftler nachwiesen, steigt bei erniedrigten Magnesium-Konzentrationen im Blutserum das sogenannte C-reaktive Protein (CPR) an, ein Eiweißkörper, welcher bei entzündlichen Vorgängen vermehrt ins Blut abgegeben wird. Erhöhte CPR-Werte gelten als...

Cholesterin – ein wichtiger Bestandteil unseres Körpers

Das Cholesterin (auch Cholesterol) ist ein in allen tierischen Zellen vorkommender Naturstoff. Der Name leitet sich vom griechischen „chole“ (Galle) und „stereos“ (fest) ab, da es in Gallensteinen bereits im 18. Jahrhundert gefunden wurde.   Als lebenswichtiges Lipid ist Cholesterin ein wichtiger Bestandteil der Zellmembran, erhöht dadurch die Stabilität der Membran und arbeitet zusammen mit Proteinen (Eiweißstoffen) in der Zellmembran an der Ein- und Ausschleusung von Signalstoffen. Pflanzen und Pilze enthalten kein Cholesterin, dafür aber strukturähnliche Pflanzensterine. Strukturformel des Cholesterins, ein polycyclischer Alkohol Der Cholesteringehalt des menschlichen Körpers beträgt etwa 140 g. Da es wasserunlöslich ist, befinden sich über 95 % des...

Bisphenol im Urin durch Plastikflaschen

Biphenol A, ein verdächtiger Stoff in Babyflaschen ist bereits nach einer Woche im Harn nachweisbar und hat zu einer Diskussion über die Sicherheit von Plastikflaschen geführt.  Bisphenol A (BPA) ist ein Derivat des Diphenylmethans und ist eine vielproduzierte Alltagschemikalie. Weltweit werden jährlich mehr als drei Millionen Tonnen davon hergestellt. Die größten Hersteller sind Sunoco, Dow, Bayer und GE. Es wird als Hauptbestandteil bei der Herstellung von Polycarbonat-Kunststoffen (z. B. für Compact Discs, Plastikschüsseln, Babyfläschchen) und Epoxydharzlacken (z. B. für Beschichtungen von Konservendosen und Folienverpackungen) verwendet. Strukturformel von Bisphenol Bereits nach einer Woche ist die Chemikalie Bisphenol aus Hartplastikflaschen im Urin von Testpersonen...

Ballaststoffe und Darmgesundheit – zwei untrennbare Partner

Ballaststoffe sind Substanzen pflanzlichen Ursprungs, die von den Verdauungsorganen des Menschen nicht abgebaut werden können, da der menschliche Körper nicht über eine entsprechende Enzymausstattung verfügt und sind somit unverdaulich.  Es handelt sich dabei einerseits um Zellwandbestandteile, wie Cellulose, Hemicellulose, Pektine und Lignine und andererseits um intrazelluläre Polysaccharide wie Pflanzengummis und -schleime. Der Pflanze selbst dienen die Zellwandbestandteile als Gerüstsubstanz zum Schutz des Inneren der Pflanze und die Schleime und Gummis schützen das Innere der Pflanzenzellen vor dem Austrocknen oder vor Verletzungen. Der Begriff: „Ballaststoffe“ stammt aus der Zeit, als diese Teile der Lebensmittel als überflüssig  angesehen wurden. Eine heute gebräuchliche...

Johanniskraut – nicht nur ein Mittel gegen Depressionen

Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist ein Hartheugewächs, bei dem alle oberirdisch wachsenden Teile, das gesamte Kraut einschließlich der Blüten, geerntet werden kann.  Die beste Erntezeit liegt in der Blütezeit, also zwischen Mitte Juni und Anfang September. Zum Trocknen wird das abgeschnittene Kraut zu kleinen Bündeln zusammen gebunden und nach unten aufgehängt. Wichtig ist, dass die die Pflanze beim Trocknen vor Lichteinfall schützen, damit ihre Wirkstoffe nicht chemisch verändert werden. Schon die alten Griechen der Antike kannten Johanniskraut und verwendeten es als Heilmittel, um die Wunden, die sie sich während ihrer Schlachten zugezogen hatten, zu behandeln. Interessanterweise kamen die antiken Ärzte auf...