Walnüsse senken den Cholesterinspiegel und halten die Arterien fit

Omega-3-Fettsäuren und andere Pflanzenbestandteile sind sehr gut geeignet, den Cholesterinspiegel zu senken. Dies bestätigen neueste Studien, u. a.  dass Walnüsse Arterien fit machen und den Cholesterinspiegel senken können.

Bei dieser klinischen Studie, die am biochemischen Forschungsinstitut August Pi i Sunver durch geführt wurde, nahmen 21 Männer und Frauen im Alter von 25 bis 75 Jahren mit hohen Cholesterinwerten entweder eine cholesterinsenkende Mittelmeer-Diät ein oder eine Ernährung mit ähnlichem Kalorien- und Fettgehalt zu sich, bei der jedoch etwa 32 % der Energie, die aus einfach ungesättigten Fettsäuren stammte, durch ca. 40 bis 65 Gramm Walnüsse täglich (8 bis 13 Stück) ersetzt wurde. Nach vier Wochen wechselten die Patienten auf die jeweils andere Ernährungsform.

 

Das spezielle Nährstoffprofil der Walnuss soll dafür verantwortlich sein, dass sich die Dehnbarkeit der Gefäße verbessert und der Gesamtcholesterinspiegel, speziell der ungünstige LDL-Spiegel gesenkt wird.

Dr. Emilio Ros von der Hospital Clinic in Barcelona, der auch gleichzeitig Forschungsleiter der klinischen Studie am biochemischen Forschungsinstit August Pi i Sunyer ist, sagt dazu:

„Im Vergleich zu einer am Mittelmeer üblichen Ernährungsweise ohne Walnüsse steigerte sich durch den Verzehr von Walnüssen die endothelabhängige Vasodilation um 64 Prozent. Gleichzeitig verringerte sich die Menge an vaskulärem Zelladhäsionsmolekül-1 um 20 Prozent. Wie schon in früheren Studien beobachtet, sanken unter der Walnussdiät zudem auch die Gesamtcholesterin- und LDL-Cholesterinwerte.“

„Zum ersten Mal hat sich nicht nur ein isolierter Nahrungsmittelbestandteil, sondern das gesamte Nahrungsmittel als günstig für die Gesundheit der Gefäße erwiesen.“

Dr. Ros führt diese besonderen Eigenschaften der Walnüsse durch ihren hohen Anteil an alpha-Linolensäure (ALA), eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure zurück, die vermutlich noch weitere antiatherogene Eigenschaften aufweist, Er hob auch den hohen Gehalt der Walnüsse an der Aminosäure L-Arginin und an der Gamma-Tocopherol-Form des Vitamin E `s hervor, die gefährlichen Gefäßblockaden wirksam vorzubeugen. Ros sagt dazu weiter:

„Vereinfacht ausgedrückt, ist eine gesunde Arterie wie ein elastischer Gummischlauch, der sich den Veränderungen der Durchflussmenge anpasst. Dagegen gleicht eine Arterie mit eingeschränkter Endothelfunktion eher einem starren Bleirohr, das nur ein gleich bleibendes Durchflussvolumen erlaubt. Die Walnußdiät in der Studie stellte die Elastizität der Arterien wieder her und ermöglichte daher bei Bedarf einen vermehrten Blutfluss. Diese ermutigenden Ergebnisse der Studie verhelfen Ärzten und Patienten zu einem einfachen, aber wirkungsvollen Ernährungsinstrument im Kampf gegen Herzerkrankungen“.

 

Dr. Heike Jürgens

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Weiterführende Literatur/Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Cholesterin

– http://www.medizinauskunft.de/artikel/diagnose/alternativ/01_04_walnuss.php

https://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Walnuss

http://www.topfruechte.de/2009/07/29/ballaststoffe-und-darmgesundheit-zwei-untrennbare-partner

http://www.topfruechte.de/2007/10/17/ein-neu-entdeckter-vitalstoff-aus-der-natur-ellagsaure/

http://www.topfruechte.de/2009/08/17/cholesterin-ein-wichtiger-bestandteil-unseres-korpers/

„Leinöl macht glücklich“ von Hans-Ulrich Grimm, 173 Seiten, gebunden, mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Abbildungen

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Lein, das blaue Ernährungs-Wunder. Leinsamen hat mit den höchsten Gehalt an wertvollen Omega-3- Fettsäuren aller pflanzlicher Quellen. Lein ist eine uralte Kulturpflanze der Zivilisation, mit vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. Jetzt wird eine wichtige Pflanze der Menschheitsgeschichte wieder entdeckt. Das Buch schreibt über die fast unglaublichen Wirkungen eines uralten Lebensmittels. Leinöl und Leinsamen mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen können, nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, vorbeugend wirken gegen Herzinfarkt, gegen hohen Blutdruck, gegen viele Zivilisationskrankheiten.

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Magische Anmut – Die vielen Talente des Leinöl Mit vollen Segeln-Die Blütezeit des Lein Macht Leinöl glücklich? – Über die Heilkraft des Lein Das Omega-3 Wunder – Lein: Die beste Quelle für feine Fette Goldene Mischung-Leinöl gegen Krebs Vom Aschenputtel zur Prinzessin-Die weltweite Renaissance des Klassikers Heilsamer Lein – Wissenschaftlich erweisen: Wie Leinöl und Leinsamen heilend und vorbeugend wirken können

„Krebszellen mögen keine Himbeeren, Kurkuma, Grüntee etc.“ von Prof. Dr. med. Richard Beliveau und Dr. med. Denis Gingras, 6. Auflage 2008, 216 Seiten, mit zahlreichen Fotos

Krebszellen mögen keine Himbeeren - Das große Buch der Prävention

Zusammenfassung:

Dieses Buch präsentiert die aufsehenerregenden Erkenntnisse zweier Molekularmediziner. Auf biochemischer Ebene haben sie den genauen Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs erforscht und können für Erkrankte sowie in der Prävention erstmals verlässliche Anhaltspunkte für die tägliche Ernährung vermitteln. Ihre Untersuchungen zeigen zweifelsfrei, dass der Verzehr von ganz bestimmtem Obst und Gemüse ein Schlüsselfaktor zur Reduzierung des Krebsrisikos ist und sogar Mikrotumore töten kann!

Außer Obst und Gemüse gehören zur optimalen Ernährung beispielsweise auch grüner Tee, Rotwein, Kurkuma oder Schokolade, die allesamt beachtliche Mengen krebshemmender Inhaltsstoffe besitzen. Diese und weitere geeignete Nahrungsmittel werden im vorliegenden Buch konkret erläutert. Ein außergewöhnliches Informations- und Selbsthilfebuch, anschaulich geschrieben, mit vielen praktischen Tipps für den Alltag. Mut machend, präventiv.

Die Erkenntnisse beziehen sich auf spezielle Details der Wirkungsweisen bestimmter Vitalstoffe. Sie sind jedoch keinesweg so neu, sie reihen sich vielmehr ein in die Erfahrungen und Beobachtungen die „Ganzheitsmediziner“ seit Jahrzehnten machen!

Zu den Autoren:

Prof. Dr. med. Richard Beliveau ist weltweit einer der führenden Mediziner im Bereich der Krebsforschung; Professor für Biochemie an der Medizinischen Fakultät der Universität Montreal, Professor für Neurochirurgie und Direktor des Molekularmedizinischen Labors im Sainte-Justine-Krebsforschungszentrum in Montreal.

Dr. med. Denis Gingras ist Krebsforscher im Labor für Molekularmedizin im Sainte-Justine-Krebsforschungszentrum in Montreal.

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