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Granatäpfel und deren Naturprodukte – Hemmung von chronischen Entzündungen

Der Konsum von Granatäpfeln, sowie deren schonend verarbeiteten Säfte, Elixiere und Extrakte, liegt nicht nur im Trend. Er dient auch der Gesundheit in vielerlei Hinsicht. Über 250 wissenschaftliche Studien in den letzten Jahren, die sich mit dem gesundheitlichen Nutzen von den Vitalstoffen des Granatapfels beschäftigten, weisen nach, dass die im Granatapfel enthaltenden Polyphenole gegen Arteriosklerose und Herz- Kreislauferkrankungen, Zellalterung sowie Demenz/Alzheimer, chronische Entzündungsprozesse und Krebs, insbesondere Prostatakrebs, wirksam sind. Vorversuche zeigten, dass Granatapfelextrakte auf isoliertem Gewebe eine antioxidierende und antiinflammatorische Wirkung hervorrufen. Folgende Studie zeigt nun auf, dass diesselbe Wirkung im lebenden Organismus durch gewöhnliche Nahrungsaufnahme über den Mund (oral)...

Protonenpumpinhibitoren begünstigen Osteoporose

Protoneninhibitoren (PPI) sind das meistverschriebene Medikament in der Gastroenterologie. Sie werden entweder als Bedarfsmedikament oder als langfristige Dauertherapie bei z.B. chronischer Refluxkrankheit, aber auch bei Sodbrennen und dem Reizmagensyndrom empfohlen und bisher als völlig unbedenklich eingestuft. Bekannt ist der Arzneistoff „Omeprazol„, das im Medikament „Antra“ seit vielen Jahren patentgeschützt ist. Strukturfomel von Omeprazol Sie werden seit 10 Jahren um das Sechsfache verordnet, kritisiert der Arzneiverordnungs-Report 2008. In www.sodbrennen-welt.de ist dieser Sachverhalt ausführlich beschrieben und in einer Grafik sehr übersichtlich dargestellt. Während herkömmliche Medikamente wie Antacida und H2-Rezeptor-Antagonisten seit 1998 leichte Umsatzeinbussen verzeichnen müssen, werden Protonenpumpinhibitoren bis zum Sechsfachen des Wertes...

Kalt gepresstes Olivenöl – Qualitätskriterien auf dem Prüfstand

Das grüngelbe, fruchtig schmeckende Olivenöl ist ein aus dem Fruchtfleisch und aus dem Kern von Oliven gepresstes Pflanzenöl und reich an einfach ungesättigten Fettsäuren und enthält natürliches Vitamin E. Bei grünem Olivenöl herrscht das Chlorophyll vor, beim goldgelben das Karotin. Gute Olivenöle sollten angenehm fruchtig bis nussig und leicht bitter schmecken sowie ein leichtes Kratzen beim Verköstigen verursachen. Künstliche Aromen oder ein muffiger öliger bis schlammiger Geschmack zeugen hingegen von minderer Qualität bzw. gesundheitsschädigenden Inhaltsstoffen. Olivenernte Kalt gepresstes Olivenöl ist ein reines Naturprodukt, wird also nicht durch Raffination gewonnen. Da es einen hohen Anteil 1-fach ungesättigter Fettsäuren aufweist, ist es...

Grüner Tee – Genuss und Gesundheit in Synergie

Die alten Chinesen und Japaner haben schon früh erkannt, dass sich der grüne Tee sowohl für die seelische als auch für die körperliche Gesundheit positiv auswirkt und Harmonie und Gelassenheit durch ihn gefördert werden. Spezielle Aufbereitungsmethoden bewahren die Grünheit der Teesträucher und somit ihre gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe. So werden die Teeblätter direkt nach dem Pflücken entweder gemäß der japanischen Methode 30 Sekunden lang mit heißem Wasserdampf gedämpft oder nach chinesischer Überlieferung in flachen Eisenpfannen oder Metalltrommeln geröstet und anschließend getrocknet. So wird der pflanzeneigene Fermentationsprozeß, der bereits kurz nach der Ernte durch die Enzyme der Pflanze stattfindet, unterbrochen. Grüner Tee Neben...

Vitalstoffreiche Ernährung – Hilfe bei depressiven Erkrankungen

Etwa 11 Prozent der Menschen leiden weltweit an Depressionen, wobei Männer mit 7 bis 12 Prozent in geringerem Maße betroffen sind, als Frauen, die zu 20 bis 25 % darunter leiden. Sogar 2 % der Kinder und 5 % der Jugendlichen bis 20 Jahre sind bereits depressiv ! Zur Zeit sind ungefähr vier Millionen Deutsche betroffen mit steigender Tendenz. Viele von den Erkrankten fallen wegen Arbeitsunfähigkeit aus. Die Zahl der Therapieplätze für depressive Menschen steigt jährlich, wobei etwa die Hälfte aller Depressionen unerkannt bleiben und infolgedessen nicht behandelt werden. 90 % der Menschen mit Depressionen leiden unter Schlafstörungen ! Es...

Glykonährstoffe – gesunde Zucker helfen auch bei Krebserkrankungen

Glykonährstoffe haben positive Einflüsse auf beinahe alle Funktionen des menschlichen Körpers, besonders auf die Regulierung des Immunsystems. Glyko kommt aus dem Griechischen und bedeutet: „Süß“ und die Bezeichnung: „Glykonährstoff“ somit „süßer Nährstoff“. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Krankheiten bzw. leiten deren Heilungen ein, wie z. B. bei Krebs-, Autoimmunerkrankungen, neurologischen Störungen sowie chronischen oder wiederkehrenden Infektionen. So haben klinische Test bewiesen, dass Glukosamin, ein Glykoprotein und prominter Vertreter eines Glykonährstoffes, sehr wirksam bei der Behandlung von Osteoarthritis ist. Strukturformel von Glukosamin Darüberhinaus wirken Glykonährstoffe sich positiv auf die Gehirntätigkeit und das Nervensystem aus, so auch auf...

Olivenöl – Eckpfeiler der Mittelmeerdiät schützt vor Brustkrebs

Die Mediterrane Kost bringt viele Vorteile für unsere Gesundheit. Zahlreiche Studien haben dieses Erfahrungswissen inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen. Ein wesentlicher Eckpfeiler der mediterranen Kost ist bekanntermassen das Olivenöl, das nach jüngsten Erkenntnissen auch das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, senken soll.   Olivenöl wird aus den Früchten des Ölbaumes gewonnen, der massgeblich die Landschaft der Mittelmeerländer mitgestaltet. Olivenbäume können über 2000 Jahre alt werden und bringen nach vier bis sechs Monaten die Olive (Oleo europaea), eine pflaumenähnliche Steinfrucht, hervor. Olivenöl Der Olivenbaum wird seit über 5.000 Jahren rund um das Mittelmeer kultiviert. Kalt gepresstes Olivenöl ist ein seit alters her bewährtes...

Nussprinten – weihnachtliche Gewürze und Haselnüsse in gelungener Synergie

Etwa 62.000 Tonnen Haselnüsse werden pro Jahr in Deutschland verzehrt – fast 800 Gramm pro Kopf. Sie sind aus vielen Rezepten gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit nicht wegzudenken. Doch dabei sollten die Zutaten besonders ausgewählt werden.  Denn in Haselnüssen können krebserregende Schimmelpilzgifte (Aflatoxine) stecken. Weiterhin kann es vorkommen, dass in den Ursprungsländern oft minderwertige Nüsse aus der vergangenen Ernte, die nicht verkauft werden konnten, zu Nussmehl verarbeitet werden. Ob gemahlene Haselnüsse verschimmelt sind, kann man nicht erkennen. Bei frischen Nüssen ist das anders: Sie sind innen weißlich bis elfenbeinfarben. Alte Nüsse sind meist dunkel und klappern in der Schale, weil...

Nüsse – Kraftpakete aus der Natur

Pro Jahr werden in Deutschland durchschnittlich 3,3 Kilogramm Nüsse pro Person verzehrt. So wurden 2004  271.000 Tonnen Nüsse nach Deutschland importiert, wobei Hauptverarbeiter von Nüssen die Süßwarenindustrie ist.   Nüsse werden botanisch als Obst mit harter Schale behandelt und bestehen bis zu 70 Prozent aus Fett (viele ungesättigte Fettsäuren, hpts. Linolsäure). Sie liefern ausserdem wichtige Mineralstoffe (ca. 2.5 %, vor allen Dingen Phosphor, Schwefel und Kalium),  Vitamine (hpts. B-Vitamine, die sonst bei Pflanzen, mit Ausnahme von Getreiden rar sind) und in sehr hohen Konzentrationen, wie in den letzten Jahren erforscht, zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Frucht der Haselnuss Ausserdem sind sie, bedingt...

Heidelbeeren haben eine cholesterinsenkende Wirkung

Heidelbeeren haben eine cholesterinsenkende Wirkung, da sie nach ersten Untersuchungen von Agnes Rimando, Forscherin vom US-Landwirtschaftsministerium, über mehrere aktive Wirkstoffe gegen hohe Cholesterinwerte verfügen. So soll neben dem Resveratrol hpts. der sekundäre Pflanzenstoff Pterostilben, ebenfalls ein Stilben, der auch in Weintrauben vorkommt, verantwortlich für die Senkung der Blutfette sein. So ergaben Untersuchungen an Rattenleberzellen, dass dieser Wirkstoff sogar eine stärkste Wirkung aufweist, als das Resveratrol. Beide sekundäre Pflanzenstoffe aktivieren den PPAR-Rezeptor, ein Protein, dass eine zentrale Rolle bei der Regulation des Cholesterinspiegels übernimmt und wirken somit ähnlich wie das cholesterinsenkende Medikament: „Ciprofibrate„. Der entscheidende Unterschied ist aber, dass das Pterostilben...

Cholesterinspiegelsenkende Naturstoffe – Alternative zur Therapie mit chemischen Lipidsenkern?

Das Thema Cholesterin und damit verbunden die Notwenigkeit oder Nichtnotwendigkeit einer Cholesterinspiegelsenkung sind Reizthemen, die von unterschiedlichen Standpunkten ausgehend, in den Medien kontrovers diskutiert werden. Einige Wissenschaftler lehnen eine Senkung der Cholesterinwerte generell ab, da hohe Cholesterinwerte der Gesundheit eher zuträglich wären, als zu niedrige Werte (siehe auch: Prof. Dr.med. Walter Hartenbach, „Die Cholesterin-Lüge, Das Märchen von bösen Cholesterin„), andere machen erhöhte Cholesterinwerte und hier besonders die Erhöhung des in den Medien häufig als „schlechtes Cholesterin“ bezeichnete LDL-Lipoproteins, verantwortlich für zahlreiche Zivilisationskrankheiten, wie z. B. Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall usw. ————————————————————————————————————— Studienlage: Die folgende in Kanada durchgeführte wissenschaftliche Studie zeigt auf,...

Vegetarisch grillen – Alternative zum Fleisch?!

Kinder und Erwachsene erfreuen sich gleichermassen an einem offenen Feuer  im Freien. Die Fazination des Holzkohlegrills hat nichts an seiner Attraktivität verloren, obwohl wir wissen, dass das Grillen von Fleisch einige gesundheitliche Nachteile mit sich bringen kann. Durch die Verwendung spezieller Kräuter in der Fleischmarinade, spezielle Dipps oder Cocktails, z. B.  auf Basis gekochter Tomaten (Tomaten-Kurkuma-Cocktail) und/oder das Reichen von Gemüse und Obst als Beilage zum Grillgericht, können die negativen Auswirkungen der beim Grillen entstehenden krebserregenden Substanzen jedoch stark abgemildert bzw. vermieden werden.   Eine andere Alternative wäre das Grillen von verschiedenen Gemüsen, die auf Spieße angeordnet werden können. Auch...

Nitrosamine – gerade auch beim Grillen eine Gefahr für unsere Gesundheit

Es muss nicht immer Fleisch sein, dass zum Grillen herangezogen werden kann, zumal Grillfleisch je nach Zubereitungsmethode zahlreiche krebserregende Stoffe in hohen Konzentrationen enthalten kann. Neben Nitrosaminen bilden sich auch verstärkt heterozyklische aromatische Amine (HCA), auch Benzpyrene genannt, da Temperaturen oberhalb von 190 Grad Celcius beim Grillen, aber auch beim unbedachten Braten in der Pfanne leicht erreicht werden. Allg. Strukturformel von N-Nitrosaminen, R1 und R2 sind kohlenstoffhaltige Reste Nitrosamine sind krebserregende Substanzen, die aus Nitriten und Aminen (Eiweißbausteinen)entstehen.  Sie kommen in vielen Lebensmitteln wie Bier, Fischen, gepökelten Fleischerzeugnissen oder in Käsen bereits vor und/oder entstehen beim Erhitzen und Zubereiten nitrathaltiger...

Stetiger Energiefluss durch Wirkstoffe der Guarana-Pflanze

Guarana (Paullinia cupana) ist eine aus dem Amazonasbecken stammende Lianenart, die zu den Seifenbaumgewächsen (Sapindaceae) gehört und ist den Indios im Amazonasgebiet schon seit Jahrhunderten bekannt.   Guaranapflanze Die geschälten und getrockneten roten Früchte mit ihren bitter schmeckenden Kernen werden zu einem hellbraunen Pulver zermahlen, in Wasser aufgeschwemmt und mit Honig gesüßt getrunken. Das Pulver besitzt einen hohen Koffeingehalt von ca. 4–8 % in der Trockenmasse, sodass das Getränk ähnlich wie Kaffee stimulierend wirkt. Strukturformel von Koffein Im Gegensatz zu dem im Kaffee enthaltenen Koffein wird das Koffein des Guaranapulvers jedoch erst nach und nach freigesetzt, sodass die stimulierende Wirkung...

Leinsamen kann das Wachstum von Prostatakrebs verringern

Lein ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Sie wurde schon vor 10.000 Jahren angebaut. In vielen Hochkulturen wurde die Pflanze verwendet und bereits sehr früh als Heilmittel genutzt. Als Leinsamen werden die Samen des Flachs (Gemeiner Lein, Linum usitatissimum) bezeichnet.  Sie enthalten etwa 40% Fett (Leinöl), wobei die mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure: “ Alpha-Linolensäure“ einen Anteil von etwa 50% hat, das ist eine der höchsten Konzentrationen von Omega-3-Fettsäuren aller bekannten Pflanzenöle. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Eiweiß (20 %), Schleime (5-6%), Lecithin, Sterine, die Vitamine B1, B2, B6 und E, Nicotin-, Folsäure, Pantothensäure sowie Spuren des Blausäure-Glycosids Linamarin, ein Cyanhydrin von Aceton und...

Antikanzerogene Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen

Ein Mangel an krebsschützenden Vitalstoffen in unserer Ernährung erhöht unser Krebsrisiko. Mittlerweile gibt es eine Fülle von wissenschaftlichem Hintergrundwissen, warum bestimmte Lebensmittel therapeutische Wirkungen entfalten. Nicht allein der Verzicht von krebsfördernden Lebensmitteln ist ausschlaggebend, sondern darüberhinaus auch ein hoher Gemüse- und Obstkonsum, da die darin enthaltenden Inhaltsstoffe spezifische antikanzerogene Wirkungen ausüben können. So weisen die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien darauf hin, dass einzelne Gemüse- und Obstsorten besondere Schutzwirkungen aufweisen. Dabei zeigte sich u.a., dass Kohlarten eine starke antikanzerogene Wirkung aufwiesen: Eine hohe Aufnahme von Kohlgemüse war nach Byers et. al. 1982  /1/ und De Stefani et al. 1991 /2/ mit...