Sekundäre Pflanzenstoffe des Granatapfels wirken gegen Krebs

Es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass die natürlichen Vitalstoffe in Obst und Gemüse in ihrem Zusammenspiel (Synergie) vor Krebs schützen und nicht nur deswegen sollte ein regelmäßiger Verzehr dieser Vitalstoffe in Form von frischen Produkten, Muttersäften, Mehlen und/oder Nahrungsergänzungsmitteln für jeden Tag gewährleistet sein.

 

Dabei wird die Wirkung dieser Vitalstoffe in der Krebsprävention nach neuesten Erkenntnissen vor allen Dingen durch einer positiven Beeinflussung von Signalwegen zwischen den Zellen zugesprochen. Die direkten antioxidativen Effekte spielen laut dem Ernährungsforscher John Milner, National Cancer Institute /1, 2/ in der Krebsprävention eine nur untergeordnete Rolle. Damit haben diese sekundären Pflanzenstoffe eine noch wesentlich größere und auch spezifischere regulatorische Wirkung auf unseren Organismus, als vor Jahren noch angenommen wurde. So beeinflussen gerade auch die Polyphenole in unseren Pflanzen positiv sogenannte Genschalter /3/, sodass nicht nur die Kommunikation der Zellen untereinander gesteuert wird, sondern auch die Geninformation und Regulation.

Granatapfelkerne (Granatapfelsamen), getrocknet, mit Fruchtfleisch

Folgende Wirkungsweisen von Pflanzenstoffen im Granatapfel in der Krebsprävention sind in der Broschüre. „Der Granatapfel-wirkungsvolle Ernährungstherapie für Herz, Gefäße, Prostata und allgemeine Zellgesundheit“ 2007, Natürlich Gesund e.V. dokumentiert:

Prostatakrebs-Patienten können ihren PSA-Wert wesentlich länger stabil halten, wenn sie täglich ein Glas Granatapfelsaft, das entspricht 570 mg Polyphenole pro Portion, trinken (US-Studie an 48 Patienten mit Prostatakrebs /4/). Bereits Dr. Ephraim Lansky, ein israelischer Arzt und Wissenschaftler fand zusammen mit verschiedenen internationalen Forscherteams heraus, dass fermentierte Granatapfelessenzen die Krebsausbreitung in Prostatazellkulturen um 50 bis 90 % verringern konnte /5, 6/. -Auch bei Lungenkrebs erwiesen sich die Inhaltsstoffe des Granatapfels als wirksam. Über verschiedene Signalwege wurden das Wachstum und die Ausbreitung der Tumore sowie die Neubildung von Tumorblutgefäßen verhindert. -Weitere Studien, darunter die bekannte internationale Studie /7/, ergab, dass fermentierte Granatapfelessenzen Brustkrebs vorbeugen und die Therapie von Brustkrebs unterstützen können, indem sie die krebsfördernde Wirkung körpereigener Östrogene sowie das Wachstum von Brustkrebszellen hemmen. – Auch Leukämiezellen gelang es, sich mit der Hilfe von fermentierten Granataofelessenzen, wieder zu gesunden Zellen zurückzubilden (Redifferenzierung) oder sie wurden in den programmierten Zelltod getrieben (Apoptose) /8/. Auch die Neubildung von Tumorgefäßen wurde erfolgreich verhindert. – Auch Hautalterung und Hautkrebs konnten durch die Wirkstoffe von Granatapfelextrakten vorgebeugt und bekämpft werden, indem Entzündungsproteine gehemmt wurden /9,10/

Granatapfel-Elixier 500ml - Dr. Jacobs - aus ca. 50 vollreifen Granatäpfeln (fermentiert)

Dr. Jacobs Granatapfel-Elixier Wird der Granatapfelsaft einem speziellen Fermentierungsprozess unterworfen, wächst seine antioxidative und krebshemmende Kraft, wobei der Grund für diesen Effekt zur Zeit noch nicht wissenschaftlich geklärt wurde. Geklärt ist hingegen und durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt, dass die natürlichen Tannine und Anthocyane des Granatapfel(saftes) das Tumorwachstum hemmen und die Ausbreitung der Tumoren und damit die Bildung von Tochtergeschwüren verhindern können. Auch die im Granatapfel enthaltene Ellagsäure, eine Phenolsäure, die z. B. auch in Himbeeren und Erdbeeren vorkommt, das Ellagtannin Punicalagin, Luteolin, Kaffeesäure und viele weitere sekundäre Pflanzenstoffe des Granatapfels spielen bei der Krebsprävention eine entscheidene Rolle.

Da ca. 90 % aller Krebskranken nicht am Primärtumor sterben, sondern an dessen Metastasierungen, bieten die Wirkstoffe des Granatapfels in ihrer Synergie eine zukunfts- und hoffnungsträchtige und vor allen Dingen nebenwirkungsfreie Methode innerhalb der Krebsprävention.

 

Dr. Heike Jürgens

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Quellen/ weiterführende Literatur:

– „Der Granatapfel-wirkungsvolle Ernährungstherapie für Herz, Gefäße, Prostata und allgemeine Zellgesundheit“ 2007, Natürlich Gesund e.V, herausgegeben vom Verband für Ganzheitliche Gesundheitsberatung e. V., Fachratgeber

Zusammenfassung:

Der neue 60-seitige, vierfarbige Ratgeber „Granatapfel“ stellt den gesamten Themenbereich des Granatapfels gut verständlich vor und gibt einen umfassenden Überblick zu Wirkspektrum und Anwendungsmöglichkeiten: einfach und praxisorientiert, wissenschaftlich korrekt unter Berücksichtigung von etwa 200 Studien. Danach bekämpft der Granatapfelsaft Herz-Kreislauf-Erkrankungen und senkt den Blutdruck. Der auch für Diabetiker gesunde Saft verbesserte deutlich die Durchblutung des Herzmuskels bei Patienten mit Koronarer Herzkrankheit und reduzierte Ablagerungen und Verkalkungen in der Halsschlagader. Er kann Magengeschwüre, Entzündungsprozesse und Gelenkbeschwerden bei Arthritis lindern, dem Alterungsprozess der Zellen entgegen wirken, die Entwicklung von Alzheimer-Demenz hemmen und Erektionsstörungen im Alter verringern. Die Ärztezeitschrift Medical Tribune fasste es in einer Schlagzeile zusammen: „Granatapfel schützt Herz und Penis“. Die sehr positiven Ergebnisse einer klinischen Studie mit Prostatakrebs-Patienten und neue präklinische Erkenntnisse zum fortgeschrittenen Prostatakrebs erwecken mit Recht Hoffnung. Andere Studien weisen dem Granatapfel eine vielversprechende Wirkung gegen Lungenkrebs, Darmkrebs, Hautkrebs und Brustkrebs nach. Diese Wirkungen hängen allerdings ab von einer ausreichenden Konzentration der Wirkstoffe (Polyphenole). Davon sollten täglich mindestens ca. 500 mg verzehrt werden, wobei die lebendfermentierten Granatapfel-Polyphenole eine höhere Bioaktivität haben.

– /1/: Milner J.A.: „Nutrition and Gene Regulation, Molecular Targets for Bioactive Food Components“, Journal of Nutrition, 2004, (S.2492S-2498S)

– /2/: Milner J.A.: „Diet and Cancer, Facts and Controversies“, Nutrition and Cancer, 2006, 56,2:216-224

– /3/: Fang M., Chen D., Yang C.S: „Dietary polyphenols may affect DNA methylation“, J. Nutr., 2007, (137 (1 Suppl.): 223S-228S – /4/: Pantuck A.J. et al: „Phase II Study of Pomegranate Juice for Men with Rising Prostate-Specific Antigen following Surgery or Radiation for Prostate Cancer“, Clin. Cancer Res. 2006, 12, 13: 4018-4026

– /5/: Albrecht M. et al: „Pomegranate extracts potently supress proliferation, xenograft growth, and invation of human prostate cancer cells“, Journal of Medicinal Food, 2004, 7: 274-283

– /6/: Lansky E.P. et al: „Possible synergitic prostate cancer supression by anatomically discrete pomegranate fractions“, Investigatiomn New Deugs, 2005, 23: 11-20

– /7/: Kim N.D. et al: „Chemoreventive and adjuvant therapeutic potential of pomegranate (Punica granatum) for human breast cancer“, Breast Cancer Research and Treatment, 2002, 71: 203-217

– /8/: Kawaii S., Lansky E.P.: „Differentiation-promoting activity of pomegranate (Punica granatum) fruit extracts in HL-60 human promyelocytics leukemia cells“, Journal of Medicinal Food, 2004, 7: 13-18

– /9/: Afaq F., Malik A., Syed D., Maes D., Matsui M.S., Mukhtar H.: „Pomegranate fruit extract modulates UV-B-mediated phosphorylation of mitogen-activated protein kinases and activation of nuclear factor kappaB in normal human epidermal keratinocytes paragraph sign“, Photochemistry and Photobiology, 2006, 81: 38-45

– /10/: Afag F., Saleem M., Krueger C.G, Reed J.D.: „Anthocyanin-and hydrolyzable tannin-rich pomegranate fruit extract modulates MAPK and NF-kappaB pathways and inhibits skin tumorigenesis in SD-1 mice“, International Journal of Cancer, 225, 113: 423-433

– „Granatapfel – Frucht der Götter – Ratgeber“ von Dr. Stefanie Grabhorn, ca. 160 Seiten, mit vielen Fotografien, Joy Verlag

Zusammenfassung:

Granatapfel – Frucht der Götter – Heilwirkung, Anwendungen, Tipps und Rezepte – Der Granatapfel sowie Granatapfelprodukte verfügen über eine große Menge an lebenswichtigen Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Fettsäuren und sekundären Pflanzenstoffen. Am meisten beeindruckt der enorme Gehalt an hochwirksamen bioaktiven Substanzen, die dem Granatapfel seine einzigartige antioxidantive Kraft verleihen. Granatapfel – Frucht der Götter ist ein Ratgeber über die außergewöhnlichen Heilkräfte und Anwendungsmöglichkeiten dieser Frucht, der auch aphrodisische Wirkungen nachgesagt werden. Zusätzlich enthält das wunderschön bebilderte Buch Rezepte zu köstlichen und leicht nachzukochenden Gerichten und Desserts. Aphrodite bittet zu Tisch. Der hohe Gehalt der medizinisch erforschten Wirkstoffe des Granatapfels hilft: • das Immunsystem zu stärken • unsere Körperzellen zu schützen • Freie Radikale unschädlich zu machen • Entzündungen vorzubeugen und zu behandeln • vorzeitigen Alterungsprozessen vorzubeugen • Herz und Prostata zu schützen

– „Das Anti – Krebs Buch, Gesund bleiben mit natürlichen Mitteln“ von Servan Schreiber, 360 Seiten gebunden,Verlag Antje Kunstmann

Das Anti-Krebs Buch - Servan Schreiber - gesund bleiben mit natürlichen Mitteln

Zusammenfassung:

Als bei David Servan-Schreiber vor 15 Jahren ein Gehirntumor diagnostiziert wurde, schöpfte der ehrgeizige junge Hirnforscher zunächst alle Methoden der Schulmedizin aus, um wieder gesund zu werden. Erst nach einem Rückfall begann er sich zu fragen, was er selbst, was sein Lebensstil zur Heilung beitragen könnte und vertiefte sich ebenso gründlich in die neuesten Erkenntnisse der Forschung zu alternativen Behandlungsansätzen. Was er herausgefunden hat, kommt »einer wissenschaftlichen Revolution« (Le Figaro) gleich, wenngleich viele der Informationen von ganzheitlich arbeitenden Krebsärzten schon vor Jahrzehnten gegeben wurden. Das „Antikrebs Buch“ von Servan Schreiber zeigt auf, nicht unsere Gene sind für den Ausbruch der Krankheit entscheidend, sondern das Umfeld, das die Krebszellen in unserem Körper vorfinden. Gelingt es, ihnen die Versorgungslinien abzuschneiden und die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers zu mobilisieren, wird ihr Wachstum verhindert oder gebremst. Inzwischen ist wissenschaftlich bewiesen, wie wir durch bestimmte pflanzliche Wirkstoffe, durch Ernährung und eine Veränderung des Lebensstils die »natural killers« des Immunsystems gezielt und wirksam unterstützen können. In einzigartiger Weise verbindet Servan-Schreiber persönliche Erfahrung und Forschungsreport, leicht verständliche medizinische Erklärungen und praktische Ratschläge zu einem »Anti-Krebsbuch« par excellence: unverzichtbar zur Vorbeugung wie Nachsorge, für Kranke wie Gesunde. Über den Autor David Servan-Schreiber, Neurowissenschaftler und Psychiater, erhielt seine wissenschaftliche Ausbildung in Amerika, wo er bei dem Nobelpreisträger Herbert Simon promovierte. In Pittsburgh gründete er das »Center for Complementary Medizin«, das er bis heute leitet.

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