Resveratrol – Nutzen bei Folgeerkrankungen von erhöhtem Übergewicht (metabolisches Syndrom)

Resveratrol wurde 1963 zuerst in Knöterich-Pflanzen (Polygonum cuspidatum) isoliert und identifiziert.

Es ist ein Phytoöstrogen, das 1976 auch in Weintrauben nachgewiesen wurde und im Rotwein in der 30 bis 50fachen Konzentration gegenüber rotem Traubensaft anzutreffen ist.


Im Rahmen eines Screening-Programms des National Cancer Institutes, bei dem mehrere tausend Pflanzen auf antikanzerogene Inhaltsstoffe untersucht wurden, hat man Resveratrol in 72 Pflanzenarten gefunden. So kommt dieser sekundäre Pflanzenstoff, der zu den Polyphenolen gehört, in nennenswerten Konzentrationen u. a. auch in Heidel- und Preiselbeeren vor.

Als Bestandteil des pflanzenspezifischen Immunsystems besteht die Aufgabe des Resveratrols dem Schutz der Pflanze vor Pilz-, Bakterien- und Virusinfektionen sowie vor schädlichen Umwelteinflüssen, wie z. B. vor der UV-Strahlung, hoher Ozon- und Toxinbelastungen. Wie bei anderen Polyphenolen auch, wurde für Resveratrol ein hohes und ausgeprägtes antioxidatives Potential nachgewiesen. Aber auch seine Eigenschaft als Phytoöstrogen machen das Resveratrol zu einem sehr interessanten Vitalstoff innerhalb der Phytotherapie.

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Gesundheitstipp:

Resveratrol erhöht u. a. die Konzentration des HDL-Lipoproteins im Blut und ist dadurch ein wichtiger Schutzfaktor vor Herz- Kreislauferkrankungen. Zusammen mit OPC, ein Polyphenol, das häufig zusammen mit dem Resveratrol in den gleichen Pflanzen vorkommt, werden beide sekundäre Pflanzenstoffe als eine mögliche Erklärung für das Auftreten des sogenannten „französischem Paradoxon“ herangezogen.

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Studienlage:

Im International Journal of Obesity berichten Forscher der Aarhus Universität, dass Resveratrol in-vitro (im Laborexperiment) die Produktion von entzündungsfördernder Hormone der Fettzellen (Adipozytokine) in den menschlichen Fettzellen reduziere und dadurch entzündungshemmend wirke. Dabei fanden Jen Olholm und sein Team heraus, dass Resveratrol die Absonderung der Adipozytokine in den menschlichen Fettzellen um 16 bis 36%  reduziere. Eine erhöhte Produktion an Zytokinen wird u.a. für das Auftreten des sogenannten „metabolischen Syndroms“ verantwortlich gemacht, sodass Resveratrol hier präventiv wirksam werden kann.

Oral zugeführtes Resveratrol  weist eine gute Bioverfügbarkeit auf und wird schnell innerhalb des Körpers resorbiert und verstoffwechselt.

Dr. Heike Jürgens

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Quellen/weiterführende Literatur:

– Olholm et al, Anti-inflammatory effect of resveratrol on adipokine expression and se-cretion in human adipose tissue explants, International Journal of Obesity, Volume 34, Pages 1546-1553 (2010)

http://www.topfruechte.de/2009/08/31/stilbene-phytoostrogene-die-den-cholesterinspiegel-senken/#more-160

– http://www.topfruechte.de/2010/11/15/heidelbeeren-haben-eine-cholesterinsenkende-wirkung/

– http://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sisches_Paradox

– http://de.wikipedia.org/wiki/Metabolisches_Syndrom

– http://de.wikipedia.org/wiki/Rotwein

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Naturprodukte:

OPC Synergie

OPC-Synergie mit Resveratrol

Wissenswertes:
Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe sind wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung. Traubenkerne und Pinienrinde enthalten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, allen voran das Bioflavonol und pflanzliche Antioxidans OPC. Der Grüntee wird besonders geschätzt wegen seines Reichtums an arttypischen, anti-oxidativen Polyphenolen, wie Epigallo-Catechin-Gallat. Die Acerola-Kirsche ist die Vitamin-C-reichste Frucht der Erde. Das natürliche Vitamin C der Acerola-Kirsche und OPC verstärken sich gegenseitig in ihrer anti-oxidativen Wirkung. Natürliches Vitamin E sowie die Vitamine B12, B6 und Folsäure komplettieren den ernährungsphysiologischen Synergieeffekt.

Jede Kapsel enthält:
– 65 mg reines, optimal bio-verfügbares OPC
– 80 mg weitere wertvolle Traubenkern-Polyphenole, wie Resveratrol
– über 25 mg Grüntee-Polyphenole

Traubenkernmehl - extra fein - 80µm - aus deutschen Bio kbA Trauben

Traubenkernmehl, bio kbA

Für 1 kg Traubenkernmehl werden die Kerne von 50kg Bio Trauben benötigt, die dann sorgfältig getrocknet und weiter verarbeitet werden. Traubenkernmehl ist reich an Ballaststoffen und besonders reich an wertvollen Inhaltsstoffen aus dem Traubenkern.

Vielseitige Verwendung
Traubenkernmehl ist in der Verarbeitung sehr einfach zu handhaben. Es eignet sich hervorragend als Zuschlagsstoff (ca 5-10%) für Backwaren aller Art: Nicht nur Brot, sondern auch Pfannkuchen, Pizza, Brötchen und Kuchen können durch die Beigabe von fünf bis sieben Prozent Traubenkernmehl zu antioxidativen Kraftpaketen werden. Die entsprechende Menge an herkömmlichem Mehl wird einfach durch das weitgehend geschmackneutrale Traubenkernmehl ersetzt.

Traubenkernmehl kann auch zum Mehlieren von Fleisch oder Fisch vor dem Anbraten eingesetzt werden. Statt einer dick machenden Panade aus Semmelbröseln und Ei, die sich beim Braten auch noch mit Fett voll saugt, wird das Stück Fleisch oder Fisch einfach im Traubenkernmehl gewendet oder damit bestäubt und in Kaltgepresstem Traubenkernöl gebraten. Vorteil: Das Gebratene bleibt besonders saftig und wird schön kross – wegen des hohen Ballaststoffanteils die schlankmachende Alternative zur dick machenden Panade.

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