Nussprinten – weihnachtliche Gewürze und Haselnüsse in gelungener Synergie

Etwa 62.000 Tonnen Haselnüsse werden pro Jahr in Deutschland verzehrt – fast 800 Gramm pro Kopf. Sie sind aus vielen Rezepten gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit nicht wegzudenken.

Doch dabei sollten die Zutaten besonders ausgewählt werden.  Denn in Haselnüssen können krebserregende Schimmelpilzgifte (Aflatoxine) stecken. Weiterhin kann es vorkommen, dass in den Ursprungsländern oft minderwertige Nüsse aus der vergangenen Ernte, die nicht verkauft werden konnten, zu Nussmehl verarbeitet werden.

Ob gemahlene Haselnüsse verschimmelt sind, kann man nicht erkennen. Bei frischen Nüssen ist das anders: Sie sind innen weißlich bis elfenbeinfarben. Alte Nüsse sind meist dunkel und klappern in der Schale, weil sie eingetrocknet sind.

Folgendes Rezept von „Nussprinten“ aus dem Buch: “Biologisch kochen und backen” von Helma Danner, ECON-Taschenbuch Verlag, 1995 liefert ein Blech mit ca. 30 Printenstücke. Durch die Kombination von Nüssen mit Anis, Zimt und Nelken ergibt sich eine gesundheitliche wie auch geschmackliche Synergie, die unsere Vitalität gerade in der Winterzeit stärkt.

Zimtstangen vom Ceylon-Zimtbaum

Zutaten:

– 175 g Honig
– 50 g Butter
– 2 EL Milch
– 250 g Weizenmehl
– 2 TL Backpulver
– 1 TL Anis, ganz
– 1 TL Zimt
– 1 MS Nelken

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zum Verzieren:

– ca. 250 g halbierte Haselnüsse
– 1 Eiweiß

Zubereitung:

Honig, Butter und Milch zusammen erwärmen, glattrühren und erkalten lassen. Das frisch gemahlene Weizenvollkornmehl mit Backpulver, Anis, Zimt und Nelken mischen und unter die abgekühlte Honigmasse rühren. Den weichen Teig über Nacht ruhen lassen. Dann 1/2 cm dick ausrollen, in Streifen von 3 mal 5 cm Länge schneiden und auf ein gefettetes, bemehltes Blech legen. Mit Eiweiß bestreichen und dicht mit halbierten Haselnüssen belegen.

Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Celcius, mittlere Schiene, ca. 15 Minuten backen.

Gesundheitstipp:

Der billigere Cassia-Zimts steht zur Zeit wegen seines hohen Cumaringehaltes in der Diskussion, da Cumarin, ein sekundärer Pflanzenstoff, in höheren Dosen als gesundheitsschädlich gilt. In Deutschland sorgte Cumarin im Winter 2006/2007 für Schlagzeilen, da zimthaltiges Weihnachtsgebäck eine gegenüber dem gesetzlichen Höchstwert vielfach erhöhte Menge von Cumarin aufwies.

Dr. Heike Jürgens

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Quellen/weiterführende Literatur:

– http://www.naturkost.de/99sk/991206e2.htm

– http://de.wikipedia.org/wiki/Zimt

– http://de.wikipedia.org/wiki/Cumarin

– “Biologisch kochen und backen” von Helma Danner, ECON-Taschenbuch Verlag, 1995

Ein Rezeptbuch für natürliche Ernährung. Weg von industriell erzeugter Fabriknahrung und hin zu natürlichen und individuell zubereiteten Speisen! Helma Danner, Gesundheitsberaterin und Ernährungsexpertin, zeigt, wie Sie täglich neu leckere und vitalstoffreiche Vollwertkost aus naturbelassenen Lebensmitteln zubereiten können. Alle Rezepte sind praktisch erprobt und leicht nachvollziehbar – und keine Sorge: Auf den Wohlgeschmack wurde ebenso geachtet wie auf die Gesundheit.

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Naturprodukte:

Ceylon Zimt gemahlen, natur 100g Dose

Ceylon Zimt gemahlen

Ceylonzimt ist heller in der Farbe als Kassia, riecht angenehm süss und enthält so gut wie kein Cumarin. Als traditionelles Gewürz geeignet für Süssspeisen, Kompotte, Gebäck, Obstsalat, sowie zur naturheilkundlichen Verwendung.

Sesam-Riegel

Sesam, Rosinen, etwas Birnette und ein Hauch von Zimt, das macht den bezaubernden Geschmack und Duft dieses Riegels aus.

Birnette (Birnendicksaft)

Unser Birnendicksaft hat einen sanften, wundervoll leicht fruchtigen Geschmack, die Farbe wie rotgoldener Honig. Er ist ohne andere Zutaten aus reinem Fruchtsaft eingedickt. Geeignet als Brotaufstrich (für Nicht-Trennköstler!), zum Süßen von Obst, in Joghurt, zum Eis. Starke Süßkraft im Verhältnis zu Zucker (125%). (285 kcal je 100 g, ca. 6-7 BE)

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