Koriander und Bärlauch – Partner in Sachen Schwermetallausleitung

Bärlauch eignet sich hervorragend für eine Reinigungs- und Regenerationskur im Frühjahr.

Bärlauch ist ein heimisches Lauchgewächs, welches an schattigen Bodengebieten, unter Buchenwäldern, in Schluchten und in den Rheinauen zu Hause ist. Er blüht im Frühjahr und ist durch seinen stark knoblauchartigen Duft erkennbar. Als altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze erlebt Bärlauch seit einigen Jahren eine Renaissance in der heimischen Frühjahrsküche.

Naturverbundene sammeln hauptsächlich die Blätter, die als Gewürz und Gemüse kleingehackt den Geschmack von Speisen vortrefflich verfeinern. Aber auch in Reformhäusern und Naturkostläden findet der Bärlauch zunehmend Einzug, wo er hauptsächlich als Pesto odere andere Zubereitungen in Öl angeboten wird.

Die Pflanze ist zwar komplett essbar, es werden aber im allgemeinen nur die Bärlauchblätter verwendet. Die Blütezeit reicht von Mitte Mai bis Juni. Die Blätter sollten vor der Blütezeit gepflückt werden, denn nur die frischen grünen Blätter haben die hervorragende Heilwirkung. Ein weiterer Nachteil des späteren Erntens ist der zunehmend bittere Geschmack der Blätter, der den Verzehr des Bärlauches beeinträchtigt. Allerdings sollen dann alternativ auch die Blüten verzehrbar sein und ähnliche gesundheitsfördernde Eigenschaften aufweisen, wie die Blätter. Beim Sammeln ist darauf zu achten, dass eine Verwechslung mit Maiglöckchenblättern ausgeschlossen werden kann, da diese sehr giftig sind!

Wesentliche Inhaltsstoffe

Bärlauchpflanzen beinhalten reichlich Mangan, Magnesium und Eisen, sowie weitere lebensnotwendige Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Calcium, Kalium, Kobalt, Kupfer, Zink, Molybdän, Selen und Phosphor. Die Vitamine A, B1, B2, C und Niacin sind in nennenswerten Mengen enthalten, sowie sekundäre Pflanzenstoffe, ätherische Öle, Chlorophyll und Enzyme. Besonders hervorzuheben sind die schwefelhaltigen Stoffe, wie z. B. das Allicin, das auch der Knoblauch enthält und u. a. für die entgiftende Wirkung verantwortlich ist.

Strukturformel von Allicin

Küchentipp:

Bärlauch verliert durch Erhitzen wertvolle Geschmackstoffe und büßt seinen hohen Vitamin C-Gehalt ein. Vor allem aber werden durch die Hitzeeinwirkung die schwefelhaltigen Stoffe verändert, welche für Geschmack und Heilwirkung maßgeblich sind. Daher wird empfohlen, Bärlauch lieber klein geschnitten und roh unter Salate oder andere Speisen zu mischen. Da der Bärlauch zu Beginn des Jahres das erste wachsende Kraut im Garten ist, kann er zunächst Schnittlauch oder Zwiebelkraut ersetzen.

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Gesundheitstipps:

Da die Schwefelverbindungen im Bärlauch sieben Mal stärker sind als im Knoblauch eignet sich die Pflanze hervorragend zur Schwermetall-Bindung und dadurch zur Ausleitung. Ähnlich wie beim MSM, werden die Schwermetalle an die Schwefelärmchen gebunden und die Bildung von Nitrosaminen, die als krebserregend gelten, wird unterbunden.

Strukturformel MSM Besonders die Schwermetalle Quecksilber und Cadmium, die als Umweltgifte im Amalgam der Blomben sowie in Zigaretten reichlich enthalten sind, werden direkt in eine unlösliche Verbindung umgewandelt.

Somit ist der Bärlauch ideal dazu geeignet, Pestizide, Schlacken und Schwermetalle aus unserem Körper auszuleiten. Wenn eine Ausleitung mit Koriander stattfindem soll, sollte immer Bärlauch als Wegbereiter des Transportes über das Blut hinzugezogen werden, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Dr. Heike Jürgens

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Bezugsquellen:

Wer Bärlauchblätter nicht selber sammeln möchte, kann frischen Bärlauch zur Zeit in Naturkostläden erhalten.

Zubereitungen mit Bärlauch, die das ganze Jahr erhältlich sind, gibt es ebenfalls in gut sortierten Naturkostläden, Reformhäusern und/oder Spezialversendern, wie Topfruits.

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Quellen/Literatur:

http://de.wikipedia.org/wiki/B

http://www.pharmakon.de

– “Energie für alle Zellen” von Christian Wilhelm Echter, Kösel-Verlag GmbH, 2005, 278 Seiten

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– Weiterführende Informationen zu Vergiftungen und Ausleitungsverfahren sowie weitere Literaturangaben zu dieser Thematik erhalten Sie u. a. auf dieser Internetseite in folgendem Artikel: „Organisch gebundener Schwefel hilft bei Gelenkentzündungen und Vergiftungen„.

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