Kolloidales Silber und andere natürliche Antibiotika

Bei schweren Infektionen sind synthetischen Antibiotika heutzutage immer noch das erste Mittel der Wahl. Leichtere Infektionen können aber ohne weiteres mit natürlichen Antibiotika, die zudem die Darmflora nicht schädigen, bekämpft werden.  Es gibt gute pflanzliche Mittel, die die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen und dadurch wirksam sind, wie z. B.

– Propolis

– Knoblauch

– Teebaumöl

– Wilder Indigo

– Bartflechte

– Myrrhe

– Thuja

– Salbei

– Ringelblume

Aber auch kolloidales Silber, das Silberteilchen in minimalster Größe enthält, wirkt hervorragend als natürliches Antibiotikum. Inzwischen liegen einigen hundert Arbeiten in verschiedenen Fachzeitschriften aus 16 Ländern von über sechshundert Krankheitserregern vor, die durch kolloidales Silber abgetötet wurden.

In dem Buch: „Kolloidales Silber als Medizin“ von Werner Kühni und Walter von Horst wird eine Aufzählung von 39 Krankheitserregern, die zur Gruppe der Viren, Strahlenpilze, Spulwürmer, Bakterien, Spirochäten, Einzeller und Pilzen gehören, aufgelistet. U. a. findet man in der Liste von den Erregern ausgelöste schwere Erkrankungen, wie z. B. Borelliose, Grippe, Gehirnhautentzündung, Gürtelrose bis hin zu harmloseren Beschwerden, wie z. B. Schnupfen, Warzen und Lippenbläschen. Ein großer Vorteil in der Anwendung ist, dass die darmfreundlichen Kolibakterien nur wenig angegriffen werden, während die schädlichen Erreger unschädlich gemacht werden. Der Mechanismus ist noch nicht ganz wissenschaftlich geklärt. Die wissenschaftliche Studienlage zur Wirkung von kolloidalem Silber sowohl im Reagenzglas als auch am Menschen ist jedoch eindeutig. Eine ausführliche Liste mit 183 wissenschaftliche Arbeiten, die sowohl In-vitro-Testes im  Reagenzglas im Labor sowie In-vivo-Anwendungen in der Klinik am lebenden Körper betroffener Patienten beinhalten, ist bei Mark Metcalf, Colloidal Silber, Mansfield/Ohio, USA, 2002 zu finden.

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Bei der Verwendung von synthetischen Antiotika, wie z. B. Penicillin, müssen Sie im Gegensatz zu den natürlichen Antibiotika einiges beachten. In dem Gesundheitsbrief: “Naturmedizin aktuell” schreibt Sylvia Schneider, wie Sie mit synthetischen Antibiotika umgehen sollten. Das sind die wesentlichsten Punkte:

  • Besprechen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker, welche Medikamente Sie sonst noch einnehmen, damit eventuelle Unverträglichkeiten geklärt wrden können
  • Nehmen Sie Antibiotika immer auf nüchternen Magen ein, denn durch das Essen im Magen kann die Aufnahme der Wirkstoffe gehemmt oder verzögert werden
  • Nehmen Sie die Tabletten mit Leitungswasser (möglichst weiches) ein, da Milch und Mineralwasser Kalzium enthalten, das die Antibiotika unwirksam machen kann. Grapefruitsaft führt unter Umständen zu starken Durchfällen und koffeinhaltige Getränke werden durch Antibiotika in ihrer Wirkung verstärkt. So können in Verbindung mit Antibiotika Herzrasen, Kopfweh und Schwindelgefühle auftreten.
  • Wenn Sie mit der Pille verhüten, sollten Sie darauf achten, dass Antibiotika die Wirksamkeit der Pille herabsetzen können. Verwenden Sie deshalb während der Einnahme der Antibiotika zur Sicherheit noch Kondome.
  • Da Antibiotika die Haut lichtempfindlicher machen, verzichten Sie in diesen Tagen auf Sonnenbäder und Solarien.
  • Achten Sie auf Ihre Darmflora, denn die nützlichen Darmbakterien werden von synthetischen Antibiotika in Mitleidenschaft gezogen. Essen Sie mehr Joghurt und Kefir, damit sich die Darmflora wieder aufbauen kann und/oder ziehen Sie nach dem Ende der Antibiotika-Therapie eine Darmsanierung mit probiotischen Bakterienkulturen in Betracht. Präbiotische Stoffe, wie z. B. Inulin helfen der Darmflora sich von selber zu regenerieren.

Chemie für Interessierte:

Strukturformel von Inulin Inulin (auch Alantstärke) ist ein Gemisch von Polysacchariden aus Fructosemolekülen mit einer Kettenlänge bis zu 100 Molekülen, und einem endständigen Glucoserest, und zählt zu den Fructanen. Inulin wird in vielen Pflanzen als Reservestoff eingelagert, besonders in Arten der Korbblütler: etwa Topinambur, Zichorien, Dahlie, Artischocke, Gewöhnlicher Löwenzahn, Schwarzwurzeln, aber auch in Doldenblütlern, z. B. der Pastinake. Es wurde 1804 im Alant (Inula) entdeckt. Niedermolekulares Inulin ist in warmem Wasser löslich. Es wird in der physiologischen Forschung zur Bestimmung des extrazellulären Raums eingesetzt, da es leicht in das Interstitium eindringt, jedoch nicht in die Zellen selbst. Inulin kann in der Therapie der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) als Stärke-Ersatz eingesetzt werden, denn es wirkt nicht auf den Blutzucker-Spiegel ein. Inulin wird im Dünndarm nicht resorbiert, da dem Menschen das abbauende Enzym (Inulinase) fehlt. Stattdessen wird es im Enddarm von Bakterien zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut. Inulin dient vor allem den nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Regelmäßiger Verzehr geeigneter Mengen (mindestens 1,5 g/Verzehreinheit bzw. ab 5 g Tagesdosis zusätzlich zur normalen Aufnahme nach GDCh) führt zu einer Verbesserung der Darmflora. Inulin wird heutzutage oft als Zutat in der Lebensmittelherstellung verwendet, zum Beispiel als Fettersatz und um den Geschmack, die Textur und das Mundgefühl zu verbessern. Inulin dient auch als Grundstoff zur Herstellung von Fructose.

Dr. Heike Jürgens

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Weiterführende Literatur/Quellen:

– Sylvia Schneider im Gesundheitsbrief: “Naturmedizin aktuell”

– „Kolloidales Silber als Medizin, Das gesunde Antibiotikum“ von Werner Kühni und Walter von Horst,  AT-Verlag, 2008

Kurzbeschreibung:

Kolloidales Silber setzt sich heute als wirksames Allheilmittel in der Naturheilpraxis und Therapie durch. Kolloidales Silber wirkt wie ein Breitband- Antibiotikum zuverlässig gegen Viren, Bakterien und Pilze, ist zudem entzündungshemmend, beschleunigt die Wundheilung und stabilisiert das Immunsystem. Alle diese Effekte sind inzwischen auch wissenschaftlich genau belegt. Aufgebaut nach 80 Krankheitsbildern von »Abszess« bis »Zahnfleischentzündung « wird das Beschwerdebild und die Behandlung mit kolloidalem Silber mit allen Angaben zur praktischen Anwendung, Dosierung und Wirkungsgrenzen detailliert dargestellt. Hinweise zu Herstellung und Aufbewahrung von kolloidalem Silber ergänzen das Buch. Das Buch ist die bislang umfassendste Darstellung zu diesem hochaktuellen Thema und der erste umfassende praktische Ratgeber sowohl für den privaten wie den professionellen Anwender – einfach, klar und für jedermann anwendbar. »Jede Art von Pilz,Virus, Bakterium, Streptokokken, Staphylokokken und anderen pathogenen Organismen wird in 3 bis 4 Minuten abgetötet. Tatsächlich ist kein Bakterium bekannt, das nicht durch kolloidales Silber innerhalb von höchstens 6 Minuten eliminiert wird (…). « Health Consciousness,Vol. 15, 4 — Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

“Immun mit kolloidalem Silber” von Josef Pies, VAK-Verlag, 2006, 109 Seiten

 

Kurzbeschreibung:

Die Neuauflage enthält einen Sonderteil mit Fragen und Antworten, die Silberkolloid-Anwender erfahrungsgemäß häufig stellen. Für alle, die sich für Alternativen zur herkömmlichen Medizin interessieren, für Anwender des kolloidalen Silbers, für Heilpraktiker und Ärzte für Allgemeinmedizin. Bis zum Beginn unseres Jahrhunderts hatte kolloidales (= besonders fein verteiltes) Silber eine große medizinische Bedeutung, die seitdem immer stärker in Vergessenheit geriet. Heute wird die Wirkung von kolloidalem Silber wiederentdeckt. Der Titel gilt bei vielen Lesern als die ‘ Bibel’ zum Thema. Immer mehr Menschen machen sich die Fähigkeit des kolloidalen Silbers zunutze, Kleinstorganismen wie Bakterien, Viren oder Pilzsporen zu zerstören. Für die Neuausgabe hat der Autor seine Erläuterungen über die Wirkung und Anwendungsweise des Silberkolloids überarbeitet und ergänzt.

– “Kolloidales Silber, Das große Gesundheitsbuch für Mensch, Tier und Pflanze” von Josef Pies und Uwe Reinelt

Kurzbeschreibung:

Dieser hochaktuelle Gesundheitsratgeber gibt einen umfassenden Überblick über die Herstellung und Anwendung von kolloidalem Silber. Anschließend werden mehr als 100 Krankheitsbilder und Angaben zu Dosierung und Behandlung ausführlich dargestellt. Das Besondere: Erstmals enthalten sind Informationen zum Einsatz bei Tieren und Pflanzen sowie in der Haushaltshygiene.Das erweiterte Anwendungsspektrum von kolloidalem Silber wird in diesem praktischen Nachschlagewerk erstmals beschrieben. Die derzeit umfangreichste Darstellung zu diesem Thema! Heute wird die Wirkung von kolloidalem Silber wiederentdeckt. Der Titel gilt bei vielen Lesern als die ‘Bibel’ zum Thema. Immer mehr Menschen machen sich die Fähigkeit des kolloidalen Silbers zunutze, Kleinstorganismen wie Bakterien, Viren oder Pilzsporen zu zerstören.

http://de.wikipedia.org/wiki/Inulin

 

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