Für eine bessere Nahrungsmittelkontrolle

Abgespeist“ heißt die Kampagne von Foodwatch, die mehr Klarheit und damit auch Wahrheit in die Verbraucherinformationen bringen soll.

 Man will aufmerksam machen auf werbewirksame Augenwischerei: auf Werbebotschaften, die uns suggerieren wollen, dass manche Schokolade ihrer Leichtigkeit wegen auf Milch schwimme.

Ein Schokoriegel, der angeblich gut mit Milch versorgt, wurde von Foodwatch getestet. Um den Kalziumbedarf der Kinder zu decken, so das Ergebnis, müssten diese schon täglich 13 Riegel verzehren – das entspräche gleichzeitig einem Paket Butter und 48 Stück Würfelzucker.

Foodwatch fordert die Politiker auf, dem Verbraucher mehr Transparenz zu gewähren, indem die Kennzeichnungspflicht konsumentengerecht verbessert wird.

(Quelle: Bio, Gesundheit für Körper, Geist und Seele, Nr. 1, Februar/März 08, www.biomagazin.de) ——————————————————————————————————-

Interessante Links in diesem Zusammenhang:

– Foodwatch: www.foodwatch.de Foodwatch e.V. (engl. food – Nahrung, watch – Wacht) ist eine Nichtstaatliche Organisation, die sich mit den Rechten von Verbrauchern und der Qualität von Lebensmitteln auseinandersetzt. Foodwatch wurde im Oktober 2002 in Berlin vom ehemaligen Greenpeace-Geschäftsführer Thilo Bode gegründet (aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Foodwatch)

– Homepage der Foodwatch – Kampagne: Abgespeist: www.abgespeist.de www.openpr.de/news/169650/Etikettenschwindel

Dr. Heike Jürgens

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