Dinkel – Sandkuchen mit Cranberries und Walnüssen

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind die Killer Nr. 1 in den Industrienationen. Laut dem statistischen Bundesamt starb 1999 in Deutschland sogar fast jeder Zweite (48 %) daran. Neben Rotwein gilt auch Cranberry-Saft als hervorragende Möglichkeit Herz- Kreislauferkrankungen vorzubeugen, ohne die Nachteile des Alkohols in Kauf nehmen zu müssen.  Das zeigte u.a. eine am William Harvey Research Institute in England durchgeführte Laboruntersuchung auf. Die säureüberschüssige Ernährung unserer modernen Konsumgesellschaft trägt einen erheblichen Anteil an der fortschreitenden Übersäuerung unseres Körpers bei. Durch Abgabe von Mineralien aus seinen Mineralstoffreserven versucht unser Körper diese überschüssigen Säuren zu neutralisieren. U.a. opfert er dabei die basischen Mineralien Kalzium, Magnesium und Kalium aus seinen Blutgefäßen. Diese werden daraufhin porös und müssen dann unserem inneren Heilplan folgend gekittet werden. Die zur Verfügung stehende Kittsubstanz ist unser körpereigenes Cholesterin, dass dann mit Hilfe von bestimmten Trägerstoffen, den sogenannten HDL- bzw. LDL- Lipoproteinen in die Gefäßwände ein- bzw. wieder abgebaut wird. Wird mehr Cholesterin ein- als abgebaut, steigt der LDL-Wert gegenüber dem HDL-Wert an. Die Blutgefäße verengen sich und der Blutdruck steigt. Freie Radikale sorgen noch zusätzlich dafür, dass das an die LDL-Trägerstoffen gebundene Cholesterin oxidiert wird und schließlich nicht mehr von den HDL-Trägerstoffen abgeholt und aus dem Blutkreislauf zur Leber zwecks Ausscheidung abtransportiert werden kann.

Die Antioxidantien in Cranberries (Sekundäre Pflanzenstoffe: OPC, Polyphenole) sorgen einer an der Universität Laval in Quebec, Kanada durchgeführten  Studie zufolge für einen Anstieg des „guten“ HDL-Cholesterins und auch Dr. Charles Couillard in Clagary präsentierte 2005 seine aktuelle Studienergebnisse, nach denen der HDL-Wert von Studienteilnehmern nach dem Konsum von Cranberry-Light-Saft durchschnittlich um 8 % anstieg. Der Forschungsleiter kommentierte zusätzlich seine Forschungsergebnisse mit folgenden Worten:

„Eine Zunahme des HDL-Cholesterins ist eine Zeichen, dass die Arterien von dem angesammelten Cholesterin gereinigt wurden, was einen positiven Effekt für das Herz darstellt.“

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Nachfolgendes Rezept des Dinkel – Sanddkuchens habe ich der Backmischung vom Bauck-Hof entnommen und entsprechend der Jahreszeit mit frischen Früchten aufgewertet. Durch den Zusatz von Cranberries und Walnüssen erhält der Kastenkuchen eine besonders interessante frische und saftige Note, ohne dass diese beiden hinzugefügten Zutaten geschmacklichzu allzu stark ins Gewicht fallen. Wenn Sie mögen, können Sie als besonderen Clou noch einen Puderzuckerguß mit Cranberry-Pulver nach Erkalten des Kuchens über den Kuchen geben.

Zutaten:

– Backmischung (400 g) vom Bauckhof für Dinkel – Sandkuchen:

helles Dinkelmehl, Type 630, 59 %,   Rohrohrzucker, Maisstärke, Backpulver (Backtriebmittel: Natriumhydrogencarbonat, Säuerungsmittel:  Kaliumhydrogentartrat, Maisstärke, geröstetes Dinkelmehl, Gerstenmalzmehl, Meersalz)

Sie geben dazu: entweder:

3 Eier, 110 g Butter und 130 ml Milch oder

50 g Margarine und 150 ml Wasser

       Als besondere Zutat:

– 40 g frische Cranberries (oder getrocknet) und 30 g Walnüsse

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Zubereitung: (Sandkuchen mit Ei)

Den Backofen mit Ober- und Unterhitze auf 175 Grad Celcius vorheizen. Bitte nicht mit Umluft backen. Inhalt der Packung in eine Schüssel geben. 3 Eier und 110 g weiche Butter dazugeben. 130 ml Milch mit den frischen Cranberries und den Walnüssen im Mixer (z B. Personal Blender) zerkleinern und vermischen. Ebenfalls hinzufügen. Mit einem Handgerät zu einem glatten Teig verarbeiten. In eine gefettete Kastenform (26 cm) oder Gugelhupfform (Durchmesser 26 cm ) füllen. Glattstreichen und 65 Minuten backen. Den Kuchen 15 Minuten abkühlen lassen, erst dann aus der Form nehmen.

Hinweise: Anstatt Butter können Sie auch Margarine nehmen und anstatt Kuhmilch Reismilch, Hafermilch oder Sojamilch nehmen.

Dr. Heike Jürgens

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Weiterführende Literatur/Quellen:

Cranberry Powerfrucht. Das große Handbuch zu der neuen Heilbeere“ von Marianne E. Meyer, Windpferd-Verlag, 2007, 156 Seiten, broschiert

Wie die roten Früchte als natürliche Helfer im Gesundheitsbereich unentbehrlich werden, zeigt die Expertin für Naturheilmittel mitreißend anhand leicht umzusetzender Praxistipps. Dass die Powerfrucht ebenso vielseitig wie schmackhaft ist, beweist die Auswahl an Rezeptvorschlägen, in der Gesundheitsbewusste ebenso auf ihre Kosten kommen wie lifestylebewußte Menschen. Darüberhinaus finden sich in dem Buch zahlreiche Beispiele gesundheitlicher Probleme und ihre Überwindung durch den Konsum von Cranberries bzw. Produkten der Cranberry. Es werden in leicht verständlicher Form die wichtigsten Studienergebnisse zur positiven Wirkung der Cranberry vorgestellt und zitiert. Somit ist das Buch auch für Menschen, die wissenschaftlich interessiert sind, geeignet.

– “Das OPC-Arbeitsbuch, Gesundheitswissen kompakt” von Anne Simons, Maya-Media-Verlag, 2006

Das OPC – Buch für Einsteiger! Ein kompakter Überblick über die wesentlichen Eigenschaften, Anwendungsgebiete und Wirkungsweisen der herausragenden Natursubstanz OPC.

aus dem Anhang: Das vorliegende “OPC – Arbeitbuch” will “Gesund länger leben durch OPC” ergänzen und Einsteigern einen kompakten Überblick bieten, aber ersetzen kann und will es das ausführlichere und weitaus vielschichtigere Standardwerk zum Thema natürlich nicht. Daher habe ich im laufenden Text auch immer wieder Hinweise auf die entsprechenden Kapitel und Passagen in “Gesund länger leben durch OPC” aufgeführt.

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