Cranberry-Bananen Smoothie mit Himbeeren

Vor einiger Zeit habe ich mir ein Mixgerät gekauft und stelle mir seitdem alleine oder zusammen mit meinen Kindern Mixgetränke her, die gut schmecken und auch noch gesund sind.  Unter anderem ist dabei folgendes Rezept entstanden, dass durch die Zugabe von Ahornsirup und Bananen an Süße gewinnt und den herb-sauren Geschmack der Cranberries und Himbeeren kompensiert und darüberhinaus interessanter macht.

Zutaten:

– 10 – 15 frische oder gefrorene Himbeeren

– 1/16 l Cranberry Saft (100 % Muttersaft)

– 1/16 l Ahornsirup

– 1/16 l Wasser

– 2 kleine Bananen

Zubereitung:

Die Himbeeren zusammen mit dem Cranberry-Saft, dem Ahornsirup und dem Wasser in den Mixer geben. Die Bananen grob zerbrechen und ebenfalls hinzufügen. Ca. 30 Sekunden mixen. Die Portion reicht für 2 Personen.

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Gesundheitstipp:

Die Himbeere (Rubus idaeus) ist bereits seit dem Altertum als Heilpflanze bekannt. Im Mittelalter wurde sie vor allem in Klöstern kultiviert.

Sie hat ein liebliches Aroma und beinhaltet viele Mineralien in relativ hohen Konzentrationen, wie Kalium, Eisen, Magnesium, Kalzium und Phosphor. Dadurch wird der Stoffwechsel angeregt, die Knochenbildung unterstützt und die Muskel-, Nerven- und Gehirnfunktionen verbessert. Frische Himbeeren enthalten viele aktive Säuren, wie z. B. die Salicylsäure, ein Wirkstoff der auch in Aspirin vorkommt, dort allerdings als künstlicher Zusatzstoff. Darüberhinaus verfügen sie über reichliche Gerbstoffe und Pektine und helfen aufgrunddessen der Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit und wirken fiebersenkend. Die kleinen Kerne wirken als Ballaststoffe und verbessern die Verdauung. Die Farbstoffe (Flavone) festigen die feinen Blutgefäße.

Himbeeren gehören zusammen mit den Brombeeren zu den ältesten Arzneimitteln in Europa und Vorderasien. Ihren hervorragenden Ruf in der Volksmedizin verdanken sie vor allem ihren Blättern, deren Sud ausgezeichnet gegen vielerlei Entzündungen, wie z. B. des Zahnfleisches und der Darmschleimhaut hilft.

Bereits Hildegard von Bingen wusste von der Heilwirkung der Himbeere! In dem Buch: „Die Ernährungstherapie der heiligen Hildegard“, Rezepte, Kuren und Diäten„, von Wighard Strehlow, Seite 187 beschreibt Hildegard die appetitanregende und fiebersenkende Wirkung der Himbeere folgendermassen:

„Die Himbeere ist kalt und brauchbar gegen Fieber. Wer nämlich Fieber hat und appetitlos ist, koche Himbeeren in wenig Wasser und lasse die Himbeer(pflanze) im Wasser liegen und trinke so dieses Wasser (Himbeertee) morgens und zur Nacht und lege die in Wasser gekochten Pflanzen auf seinen Magen während einer Stunde (Kompresse). Das soll er drei Tage lang machen, und die Fieber werden weichen.“

Dr. Heike Jürgens

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Weiterführende Literatur/Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Himbeere

– „Die Ernährungstherapie der heiligen Hildegard“, Rezepte, Kuren und Diäten„, von Wighard Strehlow,1990, Verlag Hermann Bauer, Freiburg im Breisgau

Zusammenfassung:
In den Werken der heiligen Hildegard von Bingen finden sich zahlreiche Hinweise darauf, wie eine richtige Ernährung im Zusammenhang mit der richtigen Lebensweise in der Lage ist, Krankheiten zu verhüten oder gar zu heilen. Das Buch enthält mehr als 300 Rezepte zur Heilung der wichtigsten allgemeinen Erkrankungen, wie Bluthochdruck, Darmleiden, Leberschwäche, Lungenleiden; darüber hinaus Diäten als Behandlungsgrundlage von über 20 Krankheitsbildern wie Diabetes, Hautleiden, Allergien, Magen-Darmleiden.
Der Autor:

Dr. Wighard Strehlow ist seit über 25 Jahren die Kapazität auf dem Gebiet der Hildegard-Heilkunde und hat bereits eine Vielzahl von Büchern zu diesem Thema veröffentlicht. Er führt ein Hildegard-Kurhaus mit Heilpraktikerpraxis am Bodensee, hält Seminare und Vorträge und leitet Gesundheitswochen.

Krebszellen mögen keine Himbeeren, Nahrungsmittel gegen Krebsvon Prof. Dr. med. Richard Béliveau/ Dr. med. Denis Gingras, 216 Seiten, Kösel Verlag, München 2007

Krebszellen mögen keine Himbeeren - Beliveau/Gingras - (Kurkuma, Grüntee etc.)

Dieses Buch präsentiert die aufsehenerregenden Erkenntnisse zweier Molekularmediziner. Auf biochemischer Ebene haben sie den genauen Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs erforscht und können für Erkrankte sowie in der Vorbeugung erstmals verlässliche Anhaltspunkte für die tägliche Ernährung vermitteln. Ihre Untersuchungen zeigen zweifelsfrei, dass der Verzehr von ganz bestimmtem Obst und Gemüse ein Schlüsselfaktor zur Reduzierung des Krebsrisikos ist und sogar Mikrotumore auflösen kann.

Außer Obst und Gemüse gehören zur optimalen Ernährung beispielsweise auch grüner Tee, Rotwein, Kurkuma oder Schokolade, die allesamt beachtliche Mengen krebshemmender Inhaltsstoffe besitzen. Diese und weitere geeignete Nahrungsmittel werden im vorliegenden Buch konkret erläutert. Ein anschauliches Informations- und Selbsthilfebuch mit vielen praktischen Tipps für den Alltag.

– „Kursbuch gesunde Ernährung, Die Küche als Apotheke der Natur“ von Ingeborg Münzing-Ruef, Heyne-Verlag, 2007, 608 Seiten

Der Bestseller endlich in aktualisierter Taschenbuchausgabe! Die Ernährungs-Expertin und Medizin-Journalistin Ingeborg Münzing-Ruef zeigt, welche Lebensmittel zur gesunden Nahrung zählen und wie diese vorbeugend und heilend wirken können. Sie klärt auf über Vorgänge des Stoffwechsels und der Verdauung, über Nährstoffdichte, Vitamine, Mineralien und die vielen Wirk- und Heilsubstanzen in der Pflanzennahrung. Ihre Ernährungstipps können Gesunden helfen, ihre Gesundheit zu bewahren, und anfällige Menschen dabei unterstützen, Abwehrkräfte zu entwickeln, vor allem gegen die zwei „großen Killer“ unserer Zeit – Herzinfarkt und Krebs. Mit wertvollen Tipps für Einkauf und Lagerung sowie zahlreichen schmackhaften Rezepten.

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