Inhaltsstoffe der Aroniabeere

Die Aroniabeere, auch Apfelbeere oder schwarze (Edel-)Eberesche genannt gehört zu den Rosengewächsen (Rosa-ceae).  Ein hoher Gerbstoff-, Fruchtsäure- und Pektingehalt sind typisch für alle Rosengewächse (z. B. Hagebutte). Aufgrund des Tannin bezogenen Gerbsäuregehaltes schmecken die Aroniabeeren herb-süßsäuerlich, ähnlich unausgereiften Heidelbeeren und wirken zusammenziehend (adstringend), weshalb sie nicht unbedingt für einen direkten Verzehr geeignet sind. Alle Beeren und Wildobstarten beliefern uns mit Vitaminen, Mineralstoffen und Fruchtsäuren in ausgewogener Form. Manche Arten, wie die Aronia, enthalten den Ballaststoff Pektin, der besonders magen- und darmwirksam ist. Der natürliche Zucker in Wildbeeren ist gesunder Frucht- und Traubenzucker. In Aronia und einigen verwandten Wildobstarten kommt die Süße … Weiterlesen

Pflaumen – Multitalente in Sachen Verdauung und Prävention

Pflaumen (Prunus domestica) gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und werden innerhalb dieser Familie dem Steinobst (Amygdaleae) zugeordnet.  Es gibt insgesamt sieben Unterarten der Pflaume, die praktisch in allen Klimazonen der Welt in zahlreichen Variationen vorkommen. Dies sind die – Zwetschgen (Prunus domestica subsp. domestica), – Halbzwetschgen (Prunus domestica subsp. intermedia),  – Mirabellen (Prunus domestica subsp. syriaca)und die weniger bekannten– Kriechen-Pflaumen (Prunus domestica subsp. insititia)– Edel-Pflaumen (Prunus domestica subsp. italica)– Spillinge (Prunus domestica subsp. pomariorum) sowie die– Ziparten (Prunus domestica subsp. prisca) Reife Zwetschgen Zwetschgen sind bekanntermassen Wunderwaffen in Sachen Verdauung. Dies ist u.a. den in ihnen enthaltenen Pektinen zu verdanken, wasserlösliche Ballaststoffe, … Weiterlesen

Borretsch – Blüten, Blätter und Samen gesundheitlich wertvoll

Im Sommer lacht uns der Borretsch mit seinen himmelblauen sternförmigen Blüten an, die ebenso wie seine Blätter wohlschmeckend und als Salatzutat gut geeignet sind.  Der Borretsch (Borago officinalis), oftmals auch als Gurkenkraut (Gurkenkönig) oder Kukumerkraut bezeichnet, ist eine Gewürz- und Heilpflanze in der Familie der Raublatt- oder Borretschgewächse (Boraginaceae). Vom lateinischen Namen abgeleitet bedeutet „Borra“ steifes Haar, was auf die vielen Haare hindeutet, die sich auf den Stengeln und Blättern der Pflanze befinden. Der Name „Gurkenkraut bzw. Gurkenkönig“ weist auf den gurkenähnlichen Geschmack der Blätter hin. Die ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatete Pflanze wird seit dem späten Mittelalter in Mitteleuropa kultiviert … Weiterlesen

Grüner Tee – Genuss und Gesundheit in Synergie

Die alten Chinesen und Japaner haben schon früh erkannt, dass sich der grüne Tee sowohl für die seelische als auch für die körperliche Gesundheit positiv auswirkt und Harmonie und Gelassenheit durch ihn gefördert werden.  Spezielle Aufbereitungsmethoden bewahren die Grünheit der Teesträucher und somit ihre gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe. So werden die Teeblätter direkt nach dem Pflücken entweder gemäß der japanischen Methode 30 Sekunden lang mit heißem Wasserdampf gedämpft oder nach chinesischer Überlieferung in flachen Eisenpfannen oder Metalltrommeln geröstet und anschließend getrocknet. So wird der pflanzeneigene Fermentationsprozeß, der bereits kurz nach der Ernte durch die Enzyme der Pflanze stattfindet, unterbrochen. Grüner Tee Neben … Weiterlesen

Kokos-Johannisbeer-Muffins – sommerlicher Genuss rot/weiss

Rote, schwarze und weisse Johannisbeeren (Ribes) sind wahre Vitaminbomben.  Von allen Beeren besitzen die schwarzen Johannisbeeren den höchsten Vitamin C-Gehalt. So liefern 100g von ihnen fast den doppelten Tagesbedarf an Vitamin C. Ausserdem enthalten Johannisbeeren mehrere B-Vitamine sowie Anthocyane, das sind Pflanzenfarbstoffe, die als Glycoside an verschiedene Zuckerarten gebunden sind und im Organismus durch biochemische Stoffwechselvorgänge abgespalten werden. Neben Kalium und Kalzium enthalten Johannisbeeren auch Phosphor, in einem günstigen Kalzium-Phosphor-Verhältnis, Pektin und Fruchtsäuren. Folgendes Rezept habe ich auf der Internetseite backecke.com gefunden und etwas variiert. Durch die Kombination mit Kokoschips wird der doch recht saure Geschmack der Johannisbeeren etwas abgemildert, … Weiterlesen

Vitamin D – Einfluss auf die Sturzrate bei 700 bis 1000 IE Vitamin D nachweisbar

Vitamin D3, auch Cholecalciferol bzw. Calciol genannt, ist das physiologisch im Menschen vorkommende Vitamin D. Es übt im Körper die Funktion eines Prohormons aus und wird über eine Zwischenstufe zu dem Hormon Calcitriol umgewandelt.  Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und wird somit zusammen mit Fetten aus der Nahrung aufgenommen und durch die Darmwände bei ausreichender Konzentration von Gallensalzen resorbiert. Die Vitamin D-Gruppe umfasst mehrere vitaminwirksame Verbindungen. Wir unterscheiden zwischen Vitamin D2 (Ergocalciferol) und Vitamin D3 (Cholecalciferol). Das biologisch für unseren menschlichen Körper verfügbare und wirksame Vitamin ist das D3. Das Vitamin D2 kommt in pflanzlichen, das Vitamin D3 in tierischen … Weiterlesen

Nüsse – Kraftpakete aus der Natur

Pro Jahr werden in Deutschland durchschnittlich 3,3 Kilogramm Nüsse pro Person verzehrt. So wurden 2004  271.000 Tonnen Nüsse nach Deutschland importiert, wobei Hauptverarbeiter von Nüssen die Süßwarenindustrie ist.   Nüsse werden botanisch als Obst mit harter Schale behandelt und bestehen bis zu 70 Prozent aus Fett (viele ungesättigte Fettsäuren, hpts. Linolsäure). Sie liefern ausserdem wichtige Mineralstoffe (ca. 2.5 %, vor allen Dingen Phosphor, Schwefel und Kalium),  Vitamine (hpts. B-Vitamine, die sonst bei Pflanzen, mit Ausnahme von Getreiden rar sind) und in sehr hohen Konzentrationen, wie in den letzten Jahren erforscht, zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Frucht der Haselnuss Ausserdem sind sie, bedingt … Weiterlesen

Rhabarber und Mandeln – eine gelungene Kombination

Rhabarber (Rheum rhabarbarum) gehört botanisch zum Stielgemüse und darf nicht als Obst bezeichnet werden. Seit fast 5000 Jahren wird der Rhabarber in China als Arzneimittel kultiviert.  Vor allem der Wurzelstock wird zur Herstellung von (Abführ-) Pillen und Darmreinigung noch heute verwendet. In Deutschland ist der Rhabarber seit knapp 150 Jahren zu Hause. Interessant ist, dass die Wurzeln des Stielgemüses sowie die Stiele der Pflanze gesund und heilkräftig, aber die Blätter wegen ihres Oxalsäuregehaltes giftig sind! Strukturformel von Oxalsäure Die Oxalsäure greift den Zahnschmelz an und verbindet sich auch im Körper mit dem Kalzium aus der Nahrung oder aus dem Blut. … Weiterlesen