Frühlingserwachen durch Ankurbeln der körpereigenen Serotoninproduktion

Serotonin wird im Volksmund oft als „Glücks- bzw. Wohlfühlhormon“ bezeichnet.  Es hebt die Stimmung, wirkt antidepressiv und bekämpft Ängste und wird u.a. im Gehirn hergestellt, wo es als Neurotransmitter unmittelbar auf den Gehirnstoffwechsel einwirkt. Durch das natürliche Tageslicht wird die Produktion des Serotonins angeregt, sodass ein ca. 20minütiger Spaziergang zum Lichttanken sehr empfehlenswert ist. Gerade jetzt im Frühling wird dadurch der Antrieb des Menschen gefördert und er kann die Frühjahrmüdigkeit leichter überwinden. Gleichzeitig kann sich eine übermässige Nahrungsaufnahme, die durch niedrige Seotoninkonzentrationen im Winter oftmals auftritt, im Frühjahr wieder normalisieren. Geschichtliches: In den 30er Jahren entdeckte der italienische Pharmakologe Vittorio … Weiterlesen

Glykonährstoffe – gesunde Zucker helfen auch bei Krebserkrankungen

Glykonährstoffe haben positive Einflüsse auf beinahe alle Funktionen des menschlichen Körpers, besonders auf die Regulierung des Immunsystems.  Glyko kommt aus dem Griechischen und bedeutet: „Süß“ und die Bezeichnung: „Glykonährstoff“ somit „süßer Nährstoff“. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Krankheiten bzw. leiten deren Heilungen ein, wie z. B. bei Krebs-, Autoimmunerkrankungen, neurologischen Störungen sowie chronischen oder wiederkehrenden Infektionen. So haben klinische Test bewiesen, dass Glukosamin, ein Glykoprotein und prominter Vertreter eines Glykonährstoffes, sehr wirksam bei der Behandlung von Osteoarthritis ist. Strukturformel von Glukosamin Darüberhinaus wirken Glykonährstoffe sich positiv auf die Gehirntätigkeit und das Nervensystem aus, so auch auf … Weiterlesen

Soja und Vanille – eine gelungene Kombination

Die Sojabohne (Glycine hispida) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und enthält 35 bis 40 Prozent hochwertiges Eiweiß, zwischen 14 und 19 Prozent Öl und ist im Gegensatz zum Fleisch cholesterinfrei.  Der Eiweissgehalt ist im Vergleich zum Fleisch um ca. 20 % höher, sodass er bei 500 g Vollsoja dem von ca. 5 Litern Vollmilch bzw. 28 Hühnereiern entspricht. Allerdings ist dabei zu beachten, dass die Sojabohne im Gegensatz zum Fleisch weniger von der essentiellen L-Aminosäure L-Methionin enthält, sodass bei Bedarf mit Eiern, Käse, Milch bzw. Reis, Weizen, Mais, auch in Form von Nudeln oder Brot, ergänzt werden muss. Des weiteren … Weiterlesen

Magensäure erfüllt wichtige Funktionen im Körper – Protonenhemmer in der Kritik

Sodbrennen hat sich zu einer Volkskrankheit entwickelt. Mittlerweise betrifft es nach der Statistik jeden dritten Deutschen, der an gelegentlichem oder sogar mehrmals in der Woche auftretendem Sodbrennen leidet.  Die Beschwerden können sich durch ein Brennen hinter dem Brustbein,  ein Hochsteigen von Magensäure in die Speiseröhre (Magensäure-Rückfluss, Reflux),  aber auch durch chronischen Husten, Halsschmerzen und Heiserkeit äussern. Tritt Sodbrennen mehrmals die Woche über einen längeren Zeitraum auf, besteht die Gefahr, dass die Schleimhäute der Speiseröhre durch die Magensäure so stark gereizt werden, dass sich Entzündungen einstellen, die zu Schluckbeschwerden führen und sogar krebsartigen Entartungen der Speiseröhre zufolge haben können. Lage einiger … Weiterlesen

Seelentief im Wochenbett: Rätzel gelöst

Fast drei Viertel aller Mütter versinken nach der Geburt in eine tiefe Melancholie.  Bei etwa 13 Prozent der Frauen klingen die Symptome nicht ab, sondern entwickeln sich innerhalb von drei Monaten nach der Entbindung zu einer Wochenbettdepression. Die Gründe dafür waren lange Zeit unklar. Wissenschaftler vom Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften konnten nun zeigen, dass ein Anstieg des Enzyms Monoamin-Oxidase, kurz MAO-A, ausschlaggebend dafür ist. Bekannt ist, dass der Östrogenspiegel innerhalb der ersten drei bis vier Tage nach der Geburt um das 100- bis 1000-Fache absinkt. Die MAO-A-Konzentration dagegen steigt an. Dieses Enzym baut die wichtigsten Nervenbotenstoffe Serotonin, Dopamin … Weiterlesen

L-Tryptophan beeinflusst unser Seelenleben positiv

Eine vitalstoffreiche gesunde Ernährung mit einem hohen L-Tryptophangehalt beeinflusst unser Seelenleben positiv.  Dabei ist von entscheidender Bedeutung, was Sie essen und wie Sie essen. Beides ist ausschlaggebend dafür, ob in unserem Gehirn Serotonin und daraus Melatonin in ausreichender Konzentration gebildet werden können, damit wir positive Gefühle erleben können. Serotonin und Melatonin sind wichtigste Hormone in unserem Körper. Sie kontrollieren lebenswichtige Funktionen, u. a. unseren Appetit, den Schlaf-Wach-Rhythmus, regulieren die Körpertemperatur und unsere Stresstoleranz und sind verantwortlich für unsere Schmerzwahrnehmung. Chemie für Interessierte: Strukturformel von Serotonin Serotonin, auch 5-Hydroxytryptamin genannt, ist chemisch gesehen ein „Indolamin“ mit einer primären aliphatischen sowie einer … Weiterlesen

Nüsse – Kraftpakete aus der Natur

Pro Jahr werden in Deutschland durchschnittlich 3,3 Kilogramm Nüsse pro Person verzehrt. So wurden 2004  271.000 Tonnen Nüsse nach Deutschland importiert, wobei Hauptverarbeiter von Nüssen die Süßwarenindustrie ist.   Nüsse werden botanisch als Obst mit harter Schale behandelt und bestehen bis zu 70 Prozent aus Fett (viele ungesättigte Fettsäuren, hpts. Linolsäure). Sie liefern ausserdem wichtige Mineralstoffe (ca. 2.5 %, vor allen Dingen Phosphor, Schwefel und Kalium),  Vitamine (hpts. B-Vitamine, die sonst bei Pflanzen, mit Ausnahme von Getreiden rar sind) und in sehr hohen Konzentrationen, wie in den letzten Jahren erforscht, zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Frucht der Haselnuss Ausserdem sind sie, bedingt … Weiterlesen

Tryptophan – Verbesserung des Schlafes durch essentielle Aminosäure

L-Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure und somit nicht durch den eigenen Körper synthetisierbar!   Wir müssen also durch die geeignete Zusammenstellung unserer Ernährung und/oder der Aufnahme entsprechender Vitalstoffe auf eine ausreichende Versorgung achten. L-Tryptophan So kann ein gesunder Schlaf durch eine Steigerung der Tryptophanaufnahme gefördert werden, da Trytophan im Gehirn zu Serotonin und Serotonin zu Melatonin, ein Zwirbeldrüsenhormon, das für den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen verantwortlich ist, umgewandelt wird. Serotonin ist ein Neurotransmitter, der u. a. dafür sorgt, dass sie gut einschlafen, aber auch, dass der Schlaf uns die nötige Erholung für den Tag liefert, d. h. dass die Schlafphasen in … Weiterlesen