Kategorie: Umwelt

Smoothie mit Cranberries und Anis

Schon die Ureinwohner Amerikas priesen die „mysteriösen“ Kräfte der Cranberry für ein langes gesundes Leben. Unbestritten ist, dass die Cranberry zu den ältesten Früchten unserer Erde gehört und unseren beerensammelnden Urmenschen sehr wahrscheinlich als wichtiger Vitalstofflieferant gedient hatte. Daraus resultiert eine hervorragende Anpassung unseres Verdauungssystems an die Cranberry und Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten und schweren Stoffwechselkrankheiten können ebenfalls von dem hohen gesundheitlichen Wert der Cranberry profitieren. Die Nachfrage nach Cranberries steigt ständig, da nach jahrzehntelangem Konsum, der hpts. auf den USA beschränkt war, jetzt auch Europa die neue „Heilbeere“ entdeckt hat.  Cranberryfarmer ernten weltweit viele Millionen kg Cranberries jährlich, um den...

Anis – ein Gewürz zum Stärken und Erwärmen

Anis (Pimpinella anisum ) ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Der Name geht auf das griechische Wort ?????? für Dill zurück, mit dem der Anis häufig verwechselt wurde. Die Familie der Doldenblütler enthält etwa 434 Gattungen mit etwa 3780 Arten, und ist weltweit in den gemäßigten Zonen vertreten. Zu den Doldenblütlern zählen außer Anis viele Gewürzpflanzen und Nahrungspflanzen, so z. B. – Koriander, – Fenchel, – Dill, – Liebstöckel, – Fenchel, – Petersilie, – Sellerie, – Karotte und – Pastinke, aber auch die als sehr giftig einzustufende und in den letzten jahren leider auch in unseren Breiten...

Natives Perillaöl – besser für die Gesundheit als pharmazeutisches Fischöl

Perillaöl, Leinöl und andere pflanzliche Öle sind reich an lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren und werden neben einem moderaten Verzehr von fettem Fisch zur Vorbeugung von zahlreichen Zivilisationskrankheiten, wie z. B. Arteriosklerose, Bluthochdruck, Depressionen usw. empfohlen.   Eicosan Perilla, Amanprana, 500 ml, nativ extra bio kbA Auch die Einnahme von Fischöl oder Fischölkapseln wird häufig im gleichen Atemzug zur Deckung unseres Omega-3-Fettsäurebedarfes innerhalb einer gesunden Ernährung angeraten. Dabei sollten jedoch einige Aspekte überlegt werden, wenn es darum geht, zu entscheiden, welche Quellen für Omega-3-Fettsäuren für den einzelnen Konsumenten am geeignesten erscheinen.   Fischöl ist stark raffiniert, d.h. gereinigt, um es von den toxischen...

Vegetarisch grillen – Alternative zum Fleisch?!

Kinder und Erwachsene erfreuen sich gleichermassen an einem offenen Feuer  im Freien. Die Fazination des Holzkohlegrills hat nichts an seiner Attraktivität verloren, obwohl wir wissen, dass das Grillen von Fleisch einige gesundheitliche Nachteile mit sich bringen kann. Durch die Verwendung spezieller Kräuter in der Fleischmarinade, spezielle Dipps oder Cocktails, z. B.  auf Basis gekochter Tomaten (Tomaten-Kurkuma-Cocktail) und/oder das Reichen von Gemüse und Obst als Beilage zum Grillgericht, können die negativen Auswirkungen der beim Grillen entstehenden krebserregenden Substanzen jedoch stark abgemildert bzw. vermieden werden.   Eine andere Alternative wäre das Grillen von verschiedenen Gemüsen, die auf Spieße angeordnet werden können. Auch...

Nitrosamine – gerade auch beim Grillen eine Gefahr für unsere Gesundheit

Es muss nicht immer Fleisch sein, dass zum Grillen herangezogen werden kann, zumal Grillfleisch je nach Zubereitungsmethode zahlreiche krebserregende Stoffe in hohen Konzentrationen enthalten kann. Neben Nitrosaminen bilden sich auch verstärkt heterozyklische aromatische Amine (HCA), auch Benzpyrene genannt, da Temperaturen oberhalb von 190 Grad Celcius beim Grillen, aber auch beim unbedachten Braten in der Pfanne leicht erreicht werden. Allg. Strukturformel von N-Nitrosaminen, R1 und R2 sind kohlenstoffhaltige Reste Nitrosamine sind krebserregende Substanzen, die aus Nitriten und Aminen (Eiweißbausteinen)entstehen.  Sie kommen in vielen Lebensmitteln wie Bier, Fischen, gepökelten Fleischerzeugnissen oder in Käsen bereits vor und/oder entstehen beim Erhitzen und Zubereiten nitrathaltiger...

Zinkmangel – in westlichen Ländern nicht selten

Zink gehört laut WHO zu den Haupt-Mangelelementen. Das Spurenelement (nach Eisen das Zweithäufigste) kann im Körper nicht gespeichert werden, es muss regelmäßig von außen zugeführt werden.  Aufgrund von falschen Ernährungsgewohnheiten und modernen Landwirtschaftsmethoden verbunden mit einer hochgradigen Verarbeitung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse ist Zinkmangel in westlichen Ländern nicht selten, insbesondere bei Jugendlichen, die während des Wachstums besonders viel Zink benötigen. Auch besonders ältere Menschen sowie Diabetiker, Nieren- und Leberkranke haben oft einen ausgeprägten Zinkmangel. Ein Zinkdefizit zählt zu den häufigsten Symptomen bei Krankenhauspatienten. Jeder körperliche oder seelische Streß führt zu hohen Zinkverlusten, aber auch hoher Alkoholkonsum und die Gabe von Antibiotika....

Zink – essentielles Spurenelement und Kofaktor zahlreicher Enzyme

Zink ist ein bläulich weißes, unedles Metall. Mit einem Massenanteil von 0,012% steht Zink an 24. Stelle der Elementhäufigkeit in der Erdhülle, zwischen Vanadium und Kupfer. In gediegener Form kommt es in der Natur nur sehr selten vor. Als gediegen bezeichnet man in der Mineralogie das Vorkommen von reinen chemischen Elementen in der Natur. Bisher sind rund 30 registrierte Fundorte für gediegenen Zink bekannt. Mineralogie für Interessierte: Aus der Mineralogie ist bekannt, dass bisher etwa 30 Elemente in der Natur in reiner Form vorkommend nachgewiesen werden konnten (Stand: 2010) und wurden von der International Mineralogical Association (IMA) als eigenständige Minerale...

Mineralstoffe und Spurenelemente – Bausteine des aktiven Stoffwechsels

Mineralstoffe (häufig auch Minerale genannt)sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, welche der Organismus nicht selbst herstellen kann; sie müssen ihm mit der Nahrung zugeführt werden. Die Notwendigkeit einer ausreichenden täglichen  Zufuhr von Vitaminen für den Erhalt und die Wiederherstellung von Gesundheit ist allgemein bekannt, nicht aber, dass auch Mineralstoffe und Spurenelemente genauso wichtig für den Organismus sind. Bereits ein Mangel an einem einzigen Mineralstoff oder Spurenelement kann den  Stoffwechsel und damit den gesamten Organismus in Schwierigkeiten bringen. In unserem Körper befinden sich insgesamt 46 Mineralstoffe und nach unserem heutigen Wissen sind noch mindestens weitere 14 Spurenelemente lebensnotwendig!   Mineralstoffe und Spurenelemente machen...

Auswirkungen geringer Antibiotikagaben auf die Antibiotikaresistenz von Bakterien

Das Thema Antibiotikaresistenz gewinnt immer mehr an Bedeutung, da hinsichtlich des immer noch häufigen Einsatzes von Antibiotika auch bei eher harmloseren Erkältungskrankheiten zunehmend Bakterienstämme resistent gegen bestimmte Medikamente werden.  Dies ist besonders bedenklich und lädt zum Umdenken ein, da Erkältungskrankheiten und grippale Infekte im Vergleich zu ernsteren Erkrankungen, wie Entzündungen der Lunge und anderer Organe, meistens viralen Ursprungs sind und gar nicht mit Antibiotika therapiert werden können. Auch aus der Schweinemast ist bekannt, dass vorsorglich Antibiotika verschrieben werden, um schon vorbeugend eventuelle bakterielle Infektionen zu bekämpfen. So konnten sich im Laufe der Zeit Keime entwickeln, die sich nicht mehr ohne...

Umweltgifte bewirken Veränderungen des Erbgutes

In den letzten 20 Jahren hat die Belastung unserer Umwelt durch Umweltgifte so stark zugenommen, dass wir die Folgen der Belastungen, nämlich die Giftablagerungen im Wasser, im Boden, in der Luft, in unseren Lebensmitteln, in der Tier- und Pflanzenwelt und nicht zuletzt bei uns selber, dem Menschen, kaum noch oder gar nicht mehr beherrrschen können.  In unserem modernen Zeitalter sind wir ständig konfrontiert mit Möbeln, Teppichböden, Klebern, Baumaterialien, PC’s, Kopierern, Druckern, die ständig ungesunde Gase, wie z. B. Ozon, Toner – Rußpartikel, Benzole, Formaldehyd, bromierte Dibenzofurane als Flammschutz usw. ausdünsten und damit die Raumluft verpesten. Vor allem im Haushalt oder...

Essstörungen – Heilversuche des Körpers

Jedes Nahrungsmittel, das wir zu uns nehmen, wirkt auf die Neurochemie unseres Gehirns über bestimmte stimmungs- und energieverändernden Eigenschaften und beeinflusst somit u.a. unseren Blutdruck, die Pulsfrequenz und vieles mehr.  Genauso wie gesunde Kost, die in unserer Konsumgesellschaft häufig als geschmacksneutral, fade oder langweilig verpönt ist, verändern somit auch ungesunde Nahrungsmittel, wie Junk Food, Süßigkeiten, Fleischprodukte, fettes Essen usw. die Gehirnchemie von Mensch und Tier im positiven wie auch im negativen Sinne. Der oft zitierte Spruch: „Der Mensch ist, was er isst„, wird damit in seiner vollen Bandbreite und Tragik durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse untermauert. In unserer derzeitigen westlichen Konsumgesellschaft...

Chronisch kranken Kinder unkonventionell helfen

Nach einer aktuellen WHO-Studie leidet beispielsweise fast jeder vierte Berliner Schüler unter psychosomatischen Beschwerden wie Einschlafproblemen, Kopf- und Bauchschmerzen.  Schwere Geburtstraumen, Fehlbehandlungen während der Schwangerschaft, Fruchtblasenpunktierungen, Ultraschall aber auch Impffolgeschäden, falsche Medikamente, ungeeignete Ernährung sowie ein zunehmend elektromagnetisch belastetes Umfeld zählen zu den Hauptgründen des hohen Krankenstandes der Kinder in unserer Gesellschaft. Es handelt sich dabei größtenteils um Probleme, die nicht alleine bei Kindern sondern ebenfalls auch bei vielen Erwachsenen in unserer westlichen Konsumgesellschaft auftreten. Doch anstelle die Selbstheilungskräfte des Menschen zu fördern, werden Kinder wie Erwachsene in Dauertherapien gesteckt, die oftmals aufgrund von Überdiagnosen eingeleitet werden, die über das...

Leinsamen aus konventionellem Anbau – gentechnisch verändert

In der vergangenen Woche entdeckten Untersuchungsämter in Baden-Württemberg gentechnische Verunreinigungen in Leinsamen, obwohl die gefundene Saat in der EU nicht zugelassen ist.  Weitere Kontrollbehörden, darunter das Hygiene-Institut in Hamburg suchen zur Zeit nach Spuren der Gentechnik. Im Auftrag von Greenpeace war ein Privatlabor am Freitag bei der Untersuchung von Produkten aus  Supermärkten von Edeka, Rewe, Rossmann und Schlecker fündig geworden. Schon im Sommer wurde im importierten Leinsamen sogenanntes CDC Triffid gefunden. Diese Genveränderung macht die Körner unempfindlich gegen bestimmte Pestizide. Vor zehn Jahren wurden die Manipulationen in Kanada und den USA zugelassen. In Deutschland hingegen ist solcher Gen-Leinsamen nicht nur...

Bisphenol im Urin durch Plastikflaschen

Biphenol A, ein verdächtiger Stoff in Babyflaschen ist bereits nach einer Woche im Harn nachweisbar und hat zu einer Diskussion über die Sicherheit von Plastikflaschen geführt.  Bisphenol A (BPA) ist ein Derivat des Diphenylmethans und ist eine vielproduzierte Alltagschemikalie. Weltweit werden jährlich mehr als drei Millionen Tonnen davon hergestellt. Die größten Hersteller sind Sunoco, Dow, Bayer und GE. Es wird als Hauptbestandteil bei der Herstellung von Polycarbonat-Kunststoffen (z. B. für Compact Discs, Plastikschüsseln, Babyfläschchen) und Epoxydharzlacken (z. B. für Beschichtungen von Konservendosen und Folienverpackungen) verwendet. Strukturformel von Bisphenol Bereits nach einer Woche ist die Chemikalie Bisphenol aus Hartplastikflaschen im Urin von Testpersonen...

Neues aus der Krebsforschung – umstrittene Wirkung von Angiogenese-Hemmern

Die Erforschung der Krebserkrankung ist noch längst nicht abgeschlossen, wie zwei aktuelle Artikel zu diesem Thema aufzeigen.  So ist die Wissenschaft lange Zeit davon ausgegangen, dass Medikamente, die die Angiogenese hemmen, auch das Tumorwachstum bremsen. Auf der Internetseite: „Wirkungsmechanismen von Polyphenole bei der Krebsprävention“ habe ich bereits davon berichtet. Nun hat eine internationales Forscherteam um Peter Carmeliet von Vesalius Research Center im belgischen Leuven herausgefunden, dass gerade dieses Aushungeren, was einen wesentlichen Bestandteil der AntigiogeneseTherapie ausmacht, die Bösartigkeit einiger Tumoren sogar erhöhen kann. Da die Krebszellen bei dieser Therapie unter Sauerstoff- und Nährstoffmangelmangel leiden, bilden sie vermehrt neue Blutgefäße aus,...

Osteoporose – saure Industriekost verursacht Entkalkung der Knochen

So wie der saure Regen hauptsächlich in den 70er und 80er Jahren zu langfristigem Kalziummangel in Seen, Bächen und Flüssen beigetragen hat, so sinkt ebenfalls der Kalziumgehalt in unseren Knochen, aufgrund der vorwiegend säurereichen Ernährung unserer heutigen Zeit.   Vom „Sauren Regen“ spricht heute fast niemand mehr: Emissionsschutzauflagen haben den Ausstoß von Schwefeloxiden als Hauptverursacher drastisch gesenkt. Doch Pflanzen, Böden und Gewässer leiden noch immer unter den Langzeitfolgen der einstigen ätzenden Niederschläge. Dazu zählt auch ein massiver Mangel an dem Nährstoff Kalzium . So wie der saure Regen schädlich für unsere Umwelt ist, so ist auch unsere normale Zivilisationskost säurelastig...