Monatsarchiv: März 2010

Stetiger Energiefluss durch Wirkstoffe der Guarana-Pflanze

Guarana (Paullinia cupana) ist eine aus dem Amazonasbecken stammende Lianenart, die zu den Seifenbaumgewächsen (Sapindaceae) gehört und ist den Indios im Amazonasgebiet schon seit Jahrhunderten bekannt.   Guaranapflanze Die geschälten und getrockneten roten Früchte mit ihren bitter schmeckenden Kernen werden zu einem hellbraunen Pulver zermahlen, in Wasser aufgeschwemmt und mit Honig gesüßt getrunken. Das Pulver besitzt einen hohen Koffeingehalt von ca. 4–8 % in der Trockenmasse, sodass das Getränk ähnlich wie Kaffee stimulierend wirkt. Strukturformel von Koffein Im Gegensatz zu dem im Kaffee enthaltenen Koffein wird das Koffein des Guaranapulvers jedoch erst nach und nach freigesetzt, sodass die stimulierende Wirkung...

Leinsamen kann das Wachstum von Prostatakrebs verringern

Lein ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Sie wurde schon vor 10.000 Jahren angebaut. In vielen Hochkulturen wurde die Pflanze verwendet und bereits sehr früh als Heilmittel genutzt. Als Leinsamen werden die Samen des Flachs (Gemeiner Lein, Linum usitatissimum) bezeichnet.  Sie enthalten etwa 40% Fett (Leinöl), wobei die mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure: “ Alpha-Linolensäure“ einen Anteil von etwa 50% hat, das ist eine der höchsten Konzentrationen von Omega-3-Fettsäuren aller bekannten Pflanzenöle. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Eiweiß (20 %), Schleime (5-6%), Lecithin, Sterine, die Vitamine B1, B2, B6 und E, Nicotin-, Folsäure, Pantothensäure sowie Spuren des Blausäure-Glycosids Linamarin, ein Cyanhydrin von Aceton und...

Antikanzerogene Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen

Ein Mangel an krebsschützenden Vitalstoffen in unserer Ernährung erhöht unser Krebsrisiko. Mittlerweile gibt es eine Fülle von wissenschaftlichem Hintergrundwissen, warum bestimmte Lebensmittel therapeutische Wirkungen entfalten. Nicht allein der Verzicht von krebsfördernden Lebensmitteln ist ausschlaggebend, sondern darüberhinaus auch ein hoher Gemüse- und Obstkonsum, da die darin enthaltenden Inhaltsstoffe spezifische antikanzerogene Wirkungen ausüben können. So weisen die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien darauf hin, dass einzelne Gemüse- und Obstsorten besondere Schutzwirkungen aufweisen. Dabei zeigte sich u.a., dass Kohlarten eine starke antikanzerogene Wirkung aufwiesen: Eine hohe Aufnahme von Kohlgemüse war nach Byers et. al. 1982  /1/ und De Stefani et al. 1991 /2/ mit...

Positive Wirkung von Ginseng auf Begleiterscheinungen bei Krebserkrankungen

Das „Deutsche Ärzteblatt“ veröffentlichte am 04.06.2007 folgende Pressemitteilung zur positiven Wirkung von Ginseng: „Die Einnahme von Ginseng verbesserte in einer randomisierten kontrollierten Studie die bei Krebspatienten häufige Abgeschlagenheit (Fatigue)“. Die Ergebnisse wurden auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago vorgestellt. Die ASCO bietet ein Forum für neueste Studienergebnisse aus dem Bereich der Schulmedizin und stellt seit Jahren die weltweit führende onkologische Fachtagung auf diesem Gebiet dar. Dabei wird mit Onkologie im engeren Sinne ein Medizinzweig bezeichnet, der sich mit der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Krebserkrankungen auseinander setzt. Es werden auf den ASCO-Tagungen selbst...