Die Acerolakirsche – reich an natürlichem Vitamin C
Vitamin C ist ein vielseitiges wasserlösliches Vitamin, dass nicht nur gegen Erkältungskrankheiten hilft, sondern u. a. auch beim Aufbau des Kollagens in unserem Körper sowie bei der Herstellung von Streßhormonen beteiligt ist. Da der Mensch Vitamin C nicht selber herstellen und speichern kann, ist er auf eine regelmäßige tägliche Zufuhr dieses Vitamins angewiesen.
Die Acerolakirsche (Malpighia glabra) mit einem Vitamin C – Gehalt von mindestens 1,5 g bis 2,1 g auf 100 g reifes Fruchtfleisch besitzt den höchsten Vitamin C - Gehalt aller Gemüse- und Obstsorten, dicht gefolgt von der Aroniabeere mit 1,55 g, der Hagebutte mit 1,26 g Vitamin C auf 100 g und dem Sanddorn mit 0,45 g Vitamin C auf 100 g. Im Vergleich dazu beträgt der Vitamin C – Gehalt von Orangen durchschnittlich 0.050 g pro 100 g Frucht, also 30 bis 42 mal weniger als in der Acerolakirsche! In der Literatur schwanken die Werte über den Vitamin C-Gehalt von Pflanzen und Tieren stark. Die Gründe dafür sind unterschiedliche Herkunft, verschiedene Reifegrade sowie verschiedene Sorten einer Obst- bzw. Gemüseart. Folgende Aufzählung liefert zur besseren Übersicht einige Vitamin C – Gehalte von Früchten und Gemüsen, die aber alle unter denen der Acerolakirsche, der Aronia- und Sanddornbeeren liegen:
Früchte:
Korinthen (200 mg), Johannisbeeren, schwarz (189 mg), Kiwi (150 mg), Eberesche (998 mg), Erdbeere (62 mg), Zitrone (53 mg),Orange, Papaya (50 mg),Grapefruit (41 mg), Johannisbeere, rot (36 mg), Stachelbeere (34 mg), Mandarine (32 mg), Mango (30 mg), Himbeere (25 mg), Pfirsich (8 mg), Apfel, Birne, Weintraube (4 mg), Feige (3 mg)
Gemüse und Salate:
Paprika, rot (180 mg), Petersilie (166 mg), Grünkohl, Paprika, gelb, grün (140 mg), Meerettich (114 mg), Broccoli (110 mg), Rosenkohl (102 mg), Blumenkohl (69 mg),Kohlrabi (66 mg), Spinat (51 mg), Rotkohl (50 mg), Weisskohl (47 mg), Mangold (39 mg), Kartoffeln (28 mg), Radieschen, grüne Erbsen (27 mg),Tomaten (24 mg), Sojakeimlinge (21 mg), Sauerkraut (20 mg), Grüne Bohnen (19 mg), Kopfsalat, Eissalat, Zwiebeln (10 mg), Karotten (8 mg), Champignons (4 mg), Gurken (Spuren)
Während die Hagebutte, die Aroniabeere und der Sanddorn auch bei uns in Europa heimisch sind, kommt die süßsaure bis sehr saure, geschmacklich an Äpfeln erinnernde Acerolakirsche, aus der Karibik und Mittelamerika. Da Vitamin C durch Licht, Luft und Hitze geschädigt wird und zudem noch wasserlöslich ist, wir aber gerade im Winter auf höhere Dosen dieses Vitamins angewiesen sind, müssen wir zu praktikablen und möglichst natürlichen Vitamin C – Quellen zurückgreifen, die uns ausreichend mit diesem wichtigen Vitamin versorgen. Hier können in Pulverform schonend haltbar gemachten und/oder als Muttersäfte konservierten Früchte eine Alternative zu frischen Früchten und Gemüsen sein, ohne dass auf künstliches Vitamin C aus dem Chemielabor zurückgegriffen werden muss!
Acerola (Malpighia glabra)
Die Acerolafrucht hat ihren Ursprung auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan, wird heutzutage hauptsächlich in Brasilien, aber auch in Asien angebaut. Die Sträucher werden bis zu fünf Meter hoch und bevorzugen feucht-warme, nährstoffreiche Böden. Drei- bis viermal im Jahr können die orange-gelben bis dunkelroten Früchte geerntet werden, aus denen anschließend Muttersaft gewonnen wird, der dann nach Europa exportiert wird. Die Acerolafrüchte selber werden nicht nach Europa ausgeliefert, da das Feuchtfleisch sehr empfindlich ist und wertvolle Inhaltsstoffe, darunter auch das empfindliche Vitamin C, auf den langen Transportwegen zerstört werden.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Vitamin C – Zufuhr von 70 – 100 mg täglich. Viele Ärzte halten das Doppelte für angebracht. Weitaus höher ist der Bedarf jedenfalls bei starker Belastung der körperlichen Abwehrkräfte, bei körperlicher und geistiger Anstrengung, bei einseitigen Ernährungsformen und in Stress-Situationen. Bei Rauchern steigt der Vitamin C – Bedarf sogar um das Vierfache.
Gesundheitstipp:
Das Vitamin C aus der Acerolakirsche ist als antioxidative Substanz der ideale Partner von OPC, das im Traubenkernmehl und anderen Naturprodukten enthalten ist. Indem Sie Acerola mit OPC kombinieren, wird das Vitamin C aktiviert und in seiner Wirkung bis zu zehnfach verstärkt! Lesen Sie auch die Artikel auf dieser Internetseite, die in der unten angegebenene Literaturliste aufgeführt sind und in denen die Bedeutungen des Vitamin C’s und OPC’s auf unsere Gesundheit eingehend erläutert werden.
Dr. Heike Jürgens
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Quellen/weiterführende Literatur:
- http://de.wikipedia.org/wiki/Acerola
- http://www.topfruechte.de/category/vitalstoffe/opc/page/7/
- http://www.topfruechte.de/2008/02/07/opc-eine-ursubstanz-wird-neu-entdeckt/#more-6
- “Gesund länger leben durch OPC – Der natürliche Vitalstoff für das neue Jahrtausend” von Anne Simons und Alexander Rucker, Maya Media-Verlag
Das Anti-Alterungsvitamin OPC-Vitalität und Gesundheit in jedem Lebensalter: In diesem sorgfältig recherchierten Buch informieren die Autoren umfassend über Entdeckung und Anwendung des lang gesuchten “Vitamin P” – eines der wirksamsten Mittel gegen frühzeitiges Altern und Immunschwäche, Gefäß-, Herz- und Kreislauferkrankungen und viele weitere Beschwerden. Allgemeinverständlich und mit vielen Anwendungs- und Fallbeispielen erläutern die Autoren das erstaunliche Wirkungsspektrum von OPC.
